de.wedoany.com-Bericht: TIM weitet die Nutzung sauberer Energie aus und produziert mit 136 Solar-, Wasser- und Biogaskraftwerken in 23 Bundesstaaten und dem Bundesdistrikt 70 % des von ihr verbrauchten Stroms, womit über 20.000 Antennen versorgt werden.
Die Strategie der dezentralen Stromerzeugung begann 2017 mit fünf Kraftwerken im Bundesstaat Minas Gerais, die etwa 1.200 Antennen versorgten. Seitdem wurde die Initiative auf das gesamte Land ausgeweitet. Heute beträgt die jährliche Produktion der Energieinfrastruktur des Unternehmens rund 474 Gigawattstunden, was dem Verbrauch von Städten mit etwa 770.000 Einwohnern wie Uberlândia (MG) oder Ribeirão Preto (SP) entspricht.
Seit 2021 bezieht TIM 100 % erneuerbare Energie, ergänzt durch den Einkauf auf dem freien Markt und den Erwerb internationaler erneuerbarer Energiezertifikate (I-RECs). Mit der Konsolidierung dieser Infrastruktur ist das Unternehmen in eine neue Phase seiner Energiestrategie eingetreten, die stärker auf Effizienz und Innovation ausgerichtet ist.
Alisson de Sousa, Executive Manager für Energie bei TIM, erklärte, das Unternehmen habe einen wichtigen Reifegrad erreicht und verfüge über eine solide Stromerzeugungsbasis. Der künftige Schwerpunkt liege darauf, die Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Energien und dem Strombezug vom freien Markt zu verringern und gleichzeitig Lösungen zur Steigerung der Effizienz und Verbrauchskontrolle voranzutreiben.
In diesem Zusammenhang hat TIM damit begonnen, in die Anwendung von Künstlicher Intelligenz im Energiemanagement zu investieren. Diese Initiative begann 2025 mit einem Projekt, das sich auf die Analyse von Rechnungsdaten konzentriert und in den kommenden Jahren ausgeweitet werden soll. Das aktuelle Projekt kann erwartete Verbrauchsmuster für die einzelnen Einheiten erstellen und diese Benchmarks mit den Rechnungsbeträgen vergleichen, um Messungenauigkeiten oder Gerätefehler zu identifizieren.
Ein weiterer Ansatz des Betreibers ist die Entwicklung von Initiativen zur Ausweitung der Nutzung sauberer Energie in der gesamten Gesellschaft. Intern bietet der Energieclub den Mitarbeitern vergünstigte Konditionen für den Umstieg auf erneuerbare Energiequellen. Für Verbraucher baut das Unternehmen die Partnerschaften in diesem Bereich aus, beispielsweise durch die Vereinbarung mit AXIA, die den Zugang zum freien Energiemarkt erweitert. Ziel ist es, als Förderer nachhaltigerer Lösungen zu wirken, die potenzielle Kosteneinsparungen, Kostenplanbarkeit und die Nutzung erneuerbarer Energien kombinieren.
Die Fortschritte bei der Energie- und Dekarbonisierungsstrategie spiegeln sich auch in der Anerkennung durch internationale Organisationen wider. TIM wurde zum dritten Mal in Folge in die „A-Liste“ des CDP (Carbon Disclosure Project) aufgenommen, einer der strengsten globalen Bewertungen von Klimatransparenz und -governance. Von den weltweit über 22.000 bewerteten Organisationen erreichten nur 4 % die Höchstpunktzahl, darunter etwa 30 brasilianische Unternehmen.
In Brasilien ist TIM in mehreren Indizes der B3 vertreten, wie dem Corporate Sustainability Index (ISE) – seit 18 Jahren in Folge – und dem Carbon Efficiency Index (ICO2), der Unternehmen mit den besten Praktiken im Emissionsmanagement vereint. Der Betreiber ist das Telekommunikationsunternehmen mit der längsten ununterbrochenen Mitgliedschaft im ISE.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









