de.wedoany.com-Bericht: Drei Labore des KOMAG-Instituts (KOMAG Institute) wurden nach einer strengen Bewertung durch das Polnische Akkreditierungszentrum (Polish Centre for Accreditation) gemäß dem Gesetz über das Konformitätsbewertungssystem akkreditiert, was die technische Zuverlässigkeit der Einrichtung in bestimmten Prüfbereichen bestätigt. Diese Akkreditierung festigt die Position von KOMAG als Partner für Hersteller, öffentliche Einrichtungen und Forschungsorganisationen und unterstreicht seine Fähigkeit, wissenschaftliche Exzellenz mit praktischer Anwendung in der Dienstleistungsbranche zu verbinden.

Das KOMAG-Institut für Bergbautechnologie (KOMAG Institute of Mining Technology) widmet sich dem Einsatz von Verbundwerkstoffen in Bergbaumaschinen und -geräten sowie in Projekten zur Revitalisierung von Abbaugebieten. Die entsprechenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten umfassen: den Einsatz von Verbundwerkstoffen bei der Konstruktion von Bandförderern im Steinkohlebergbau zur Erhöhung der Haltbarkeit und Gewichtsreduzierung von Komponenten; die Analyse der Verwendung leichter Verbundwerkstoffe in Gehäusen explosionsgeschützter elektrischer Geräte zur Verbesserung der Sicherheit am Arbeitsplatz im Bergwerk und zur Reduzierung der strukturellen Belastung; die Optimierung der Konstruktion von Förderkörben für Bergbaurettungseinsätze zur Gewichtsreduzierung und Steigerung der Transport- und Rettungseffizienz; die Entwicklung von Druckbehältern der vierten und fünften Generation aus Verbundwerkstoffen für die Wasserstoffproduktion und -speicherung; die Konstruktion von Tragstrukturen für schwimmende Photovoltaik-Kraftwerke unter Nutzung der Leichtigkeit und Korrosionsbeständigkeit von Verbundwerkstoffen. Durch diese Maßnahmen beteiligt sich KOMAG an der Modernisierung des Bergbaus und entwickelt Lösungen, die die Energiewende und emissionsarme Technologien unterstützen.
Das Labor für Materialtechnik und Umwelt (The Laboratory of Material Engineering and Environment) konzentriert sich auf die umfassende Bewertung der Sicherheit von Konsumgütern. Die Fähigkeiten dieses Labors wurden vom Polnischen Akkreditierungszentrum in Warschau (Nr. AB 910) zertifiziert und von der Europäischen Kommission (European Commission) im Rahmen der Richtlinie 2009/48/EG notifiziert (Nr. NB 1456). Das Labor führt chemische Tests an Verpackungen und Produkten durch, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Kontakt zu kommen, hauptsächlich gemäß der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 und der Verordnung (EG) Nr. 1895/2005 der Kommission. Das Testspektrum umfasst die Bestimmung toxischer Elemente und organischer Verbindungen, die als CMR (krebserzeugend, erbgutverändernd, fortpflanzungsgefährdend) eingestuft sind, sowie deren Migration in Lebensmittelsimulanzien. Das Labor testet auch den Einfluss von Umweltfaktoren auf die Farbechtheit von Polymermaterialien.

Das Labor für Modellierungsmethoden und Ergonomie (The Laboratory for Modelling Methods and Ergonomics) befasst sich mit Methoden des virtuellen Prototypings. Die Forschung in diesem Bereich umfasst: statische Festigkeitsberechnungen und thermische numerische Berechnungen mit der Finite-Elemente-Methode (FEM); Berechnungen dynamischer Phänomene unter Berücksichtigung von Material- und geometrischen Nichtlinearitäten; MBS-Analysen; numerische Strömungsberechnungen mit der Methode der numerischen Strömungsmechanik (CFD); die Entwicklung praktischer Anwendungen der Diskrete-Elemente-Methode (DEM) zur Simulation von Schüttgütern, die insbesondere bei der Konstruktion von Verarbeitungsmaschinen und Erdbewegungsmaschinen eine Rolle spielt.
Die Forschungsinfrastruktur von KOMAG ermöglicht interdisziplinäre Forschung. Zu den bei den Tests verwendeten speziellen chemischen Instrumenten und fortschrittlichen Analysemethoden gehören verschiedene Geräte wie Gaschromatographie, Flüssigkeitschromatographie, Atomspektroskopie, Massenspektrometrie und Spektralphotometrie. Die Prüfverfahren werden in Form validierter Analyseverfahren entwickelt, die die Anforderungen an Nachweis- und Bestimmungsgrenzen, Richtigkeit und Präzision erfüllen.

Dr. Dariusz Prostański, außerordentlicher Professor am KOMAG-Institut, ist seit 2018 Direktor des Instituts. Er widmet sich der wissenschaftlichen Tätigkeit des Instituts, übernimmt Projektinitiativen in nationalen und internationalen Projekten und fördert junge Mitarbeiter in wissenschaftlichen und projektbezogenen Aktivitäten. Er hat neue Entwicklungsprojekte im Zusammenhang mit Energiespeicherung, Permanentmagneten und Wärmerohren initiiert; zu seinen aktuellen Aktivitäten gehört auch die Entwicklung neuer Erfindungen und innovativer Lösungen, die im Bergbau implementiert werden sollen.
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