Projekt „Hejiang“ auf 102 km in Qinghai, China, setzt auf heimische Grassamen für ökologische Wiederherstellung
2026-06-04 14:18
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de.wedoany.com-Bericht: In Qinghai setzt man beim Bau von Hochstraßen durch präzise ökologische Sanierung und Quellenkontrollmaßnahmen darauf, dass das Umbauprojekt der Strecke von Haixing nach Tianjun, Abschnitt Reshui bis Jiangcang (kurz: Hejiang-Projekt), eine synergetische Förderung von Verkehrsentwicklung und ökologischem Schutz erreicht.

Das Hejiang-Projekt ist ein wichtiger Bestandteil der Nationalstraße 338 und eine der 60 Ost-West-Achsen des nationalen allgemeinen Straßennetzes. Es übernimmt überregionale Verkehrsfunktionen. Die Strecke verläuft in Ost-West-Richtung, ist über 102 km lang, wird nach dem Standard einer Sekundärstraße gebaut, hat eine Auslegungsgeschwindigkeit von 40 km/h und eine Bauzeit von 2 Jahren.

Um die Auswirkungen der Bauarbeiten auf die Ökologie entlang der Strecke so gering wie möglich zu halten, konzentriert sich das Projekt auf die Schlüsselbereiche der ökologischen Wiederherstellung. Es werden drei Kernbegrünungsmaßnahmen umfassend vorangetrieben: die Bepflanzung von Kokosfasermatten an den unteren Böschungen, die Spritzsaatbegrünung mit Vegetationsbeton an den oberen Böschungen und die Begrünung historischer Abbaugruben im Straßenbereich. Auf technischer Ebene lädt das Projekt Branchenexperten zu Vor-Ort-Schulungen ein und führt in Zusammenarbeit mit den lokalen Forst- und Graslandbehörden technische Diskussionen und Austausche durch. Bei der Auswahl der Grassamen berücksichtigt das Projekt die klimatischen Merkmale von Hochgebirge und großer Höhe. Es werden vier widerstandsfähige heimische Grassamenarten verwendet: Kurzgrannen-Weizengras, Chinesischer Schwingel, Kaltland-Rispengras und Trockenland-Rispengras. Diese werden im Verhältnis 2:1:1:1 gemischt ausgesät. Parallel dazu werden Probeaussaaten zur Qualitätsprüfung der Samen durchgeführt.

Bei der Quellenkontrolle hält das Projekt in der Planungsphase am Prinzip der „minimalen Störung“ fest. Es nutzt weitgehend den vorhandenen Verlauf der Nationalstraße 338, optimiert die Erdbewegungspläne und richtet keine neuen Deponien oder Entnahmestellen ein. In der Vorbereitungsphase vor Baubeginn werden vorrangig alte, lokale Fabrikgebäude als temporäre Unterkünfte angemietet, wodurch die temporäre Flächeninanspruchnahme um insgesamt etwa 488 Mu reduziert wird. Im Bereich der erweiterten Sanierung hat das Projekt über die ursprünglich geplanten 178 Abbaugruben hinaus aktiv 263 weitere verlassene Abbaugruben außerhalb des Plans saniert und wiederbegrünt. Gleichzeitig wurde der herkömmliche Betonschutz durch Steinkörbe ersetzt, wodurch der Betonverbrauch um über 5.500 Kubikmeter reduziert wurde. Zweimal wurden im Datong-Fluss Besatzmaßnahmen durchgeführt, bei denen insgesamt 85.000 gefleckte Nacktkarpfen ausgesetzt wurden. Entlang der Strecke wurden an geeigneten Stellen künstliche Adlerhorste errichtet, um wilden Greifvögeln Lebensräume zu bieten.

Derzeit schreiten die verschiedenen Bauarbeiten des Hejiang-Abschnitts stabil und geordnet voran. In der Folge wird die ökologische Schutzlinie konsequent eingehalten und die Begrünung sowie die ökologische Pflegearbeiten werden regelmäßig fortgesetzt.

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