Indiens MMRDA baut sieben Fußgängerbrücken entlang der U-Bahn-Linie 9
2026-06-04 15:21
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de.wedoany.com-Bericht: Die Mumbai Metropolitan Region Development Authority (MMRDA) hat den Bau von sieben Fußgängerbrücken entlang des Korridors der U-Bahn-Linie 9 angekündigt, die Dahisar East mit Mira-Bhayandar verbindet. Das Projekt ist Teil des multimodalen Verkehrsintegrationsplans und zielt darauf ab, die Fußgängersicherheit, die Erreichbarkeit der Stationen, den Verkehrsfluss und den allgemeinen Pendlerkomfort zu verbessern.

Der 11 km lange Korridor der U-Bahn-Linie 9 umfasst acht Stationen und bedient einen der am schnellsten wachsenden Vororte der Metropolregion Mumbai. Da die Bauarbeiten kurz vor dem Abschluss stehen und die erste Phase am 7. April 2026 in Betrieb genommen wurde, treibt die MMRDA die Entwicklung der begleitenden Infrastruktur voran, um sicherzustellen, dass diese vor dem vollständigen Betriebsstart fertiggestellt ist.

Die geplanten Fußgängerbrücken sind strategisch angelegt, um die Herausforderungen für Fußgänger entlang der beiden Hauptverkehrsadern – der Western Express Highway und der Mira-Bhayandar Road – zu bewältigen. Diese Straßen weisen ein hohes Verkehrsaufkommen und Breiten zwischen 30 und 60 Metern auf, sodass sichere Fußgängerüberwege eine entscheidende Anforderung darstellen. Die höhenfreien Gehwege werden es Pendlern ermöglichen, sicher zu den U-Bahn-Stationen zu gelangen und gleichzeitig die Abhängigkeit von ampelgeregelten Kreuzungen zu verringern, was voraussichtlich die Fußgängersicherheit und die allgemeine Verkehrseffizienz verbessern wird.

Die genauen Standorte der sieben Fußgängerbrücken sind: Dahisar Toll Plaza (145 m) und Miragaon (87 m) am Western Express Highway; Kasigaon (92 m), Shiva Garden (80 m), Maxus Mall (83 m), Sagar Sattvik Hotel (88 m) und Sai Baba Nagar (80 m) an der Mira-Bhayandar Road. Die Brücken sind unter Berücksichtigung von Barrierefreiheit und Pendlerkomfort konzipiert und umfassen Treppenzugänge, Aufzüge, CCTV-Überwachung, eine Standardbreite von 3 Metern sowie sichere höhenfreie Gehwege, um den Zugang zu den Stationen der U-Bahn-Linie 9 zu verbessern.

Das Projekt wird voraussichtlich mehrere Vorteile für U-Bahn-Nutzer und Anwohner mit sich bringen, darunter sicherere Fußgängerüberwege auf stark befahrenen Straßen, ein geringeres Unfallrisiko, eine verbesserte Erreichbarkeit der U-Bahn-Stationen, eine bessere Anbindung der letzten Meile, eine schnellere Verteilung der Pendler während der Hauptverkehrszeiten, eine stärkere Integration mit anderen Verkehrsmitteln, eine höhere Fahrgastzahl der U-Bahn und einen verbesserten Verkehrsfluss.

Um eine termingerechte Fertigstellung zu gewährleisten, hat die MMRDA die M/s Speco Infrastructure Joint Venture (in Zusammenarbeit mit M/s PRS Infraprojects LLP) mit dem Bau beauftragt. Der Auftragswert beträgt etwa 820,9 Millionen Indische Rupien. Das Projekt wurde vom Chief Minister von Maharashtra, Devendra Fadnavis, dem stellvertretenden Chief Minister und Vorsitzenden der MMRDA, Eknath Shinde, sowie dem Chief Secretary, Rajesh Kumar, genehmigt. Das Projekt knüpft an die erfolgreich umgesetzten multimodalen Integrationsmaßnahmen der U-Bahn-Linien 2A und 7 an.

Der Chief Minister von Maharashtra, Shri Devendra Fadnavis, betonte, dass es neben dem Ausbau des U-Bahn-Netzes ebenso wichtig sei, den Pendlern eine sichere, bequeme und nahtlose Nutzung des Systems zu ermöglichen. Die multimodale Integration verbindet die Menschen über sorgfältig geplante Fußgänger- und Verkehrsinfrastruktur von ihren Wohnungen, Arbeitsplätzen und umliegenden Gemeinden mit den U-Bahn-Stationen. Die U-Bahn-Anbindung in Maharashtra wächst rasant, mit jährlich fast 50 km neuen U-Bahn-Strecken, mit dem Ziel, ein effizientes und benutzerfreundliches Verkehrsökosystem zu schaffen.

Der stellvertretende Chief Minister und Vorsitzende der MMRDA, Shri Eknath Shinde, wies darauf hin, dass der Erfolg eines öffentlichen Verkehrssystems nicht nur von der Infrastruktur selbst abhänge, sondern auch davon, wie leicht und sicher die Menschen sie nutzen könnten. Die Priorisierung der Fußgängersicherheit und der Anbindung der letzten Meile beim Bau der Fußgängerbrücken werde den Bürgern eine bequemere Fortbewegung ermöglichen und gleichzeitig eine breitere Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel fördern.

Dr. Sanjay Mukherjee, Metropolitan Commissioner der MMRDA, erklärte, dass die multimodale Integration ein Schlüsselelement der modernen städtischen Verkehrsplanung sei. Die geplanten Fußgängerbrücken seien sorgfältig konzipiert, um den Fußgängerfluss zu verbessern, die Erreichbarkeit der Stationen zu erhöhen und eine effiziente Verteilung der Pendler im Einzugsbereich der Stationen zu unterstützen. Durch die Integration dieser Einrichtungen in den U-Bahn-Korridor setze sich die MMRDA dafür ein, den Bürgern ein sichereres, bequemeres und nahtloseres Reiseerlebnis zu bieten.

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