de.wedoany.com-Bericht: Das Schweißwerk für Schienen in Wuhan, das zur Abteilung für große Instandhaltungsarbeiten der China Railway Wuhan Group Co., Ltd. gehört, produziert hauptsächlich 500 Meter lange nahtlose Schienen. Die jährliche Schweißkapazität beträgt 2.000 Kilometer. Diese Schienen werden für Eisenbahnstrecken in der Provinz Hubei geliefert, wie z. B. den Abschnitt Wuyi der Hochgeschwindigkeitsstrecke Shanghai–Chongqing–Chengdu entlang des Jangtse, die Hochgeschwindigkeitsstrecke Jingjing und die Hochgeschwindigkeitsstrecke Hanxi. Diese Schienen können während des Transports in eine S-Form gebogen werden, ohne zu brechen. Ihre Flexibilität ist hauptsächlich auf das Präzisionsschmiedeverfahren zurückzuführen.
Hochgeschwindigkeitszüge stellen extrem hohe Anforderungen an die Ebenheit der Gleise. Die durch das Zusammenfügen kurzer Schienen entstehenden Stoßstellen beeinträchtigen den Fahrkomfort. Daher ist die Verlegung von 500 Meter langen nahtlosen Schienen besser für den Bau von Langstrecken-Hochgeschwindigkeitsstrecken geeignet.

Nachdem die 100 Meter langen Standardschienen ins Werk transportiert wurden, durchlaufen sie 17 präzise Verarbeitungsschritte, darunter Schweißen, Grobfräsen, Normalglühen, Feinfräsen und Fehlerprüfung, bevor sie zu 500 Meter langen nahtlosen Schienen verarbeitet werden. Drei dieser Schritte – das Hochtemperatur-Abbrennstumpfschweißen, die Wärmebehandlung durch Normalglühen nach dem Schweißen und das präzise Fräsen und Schleifen – sind entscheidend dafür, dass die Schienen beim Langstreckentransport nicht verformt werden und nach der Inbetriebnahme robust und verschleißfest sind.

Jede Schweißverbindung muss zwei strenge Prüfungen bestehen. Im Schweißwerk wird durch den Einsatz eines vollständigen digitalen intelligenten Systems in Kombination mit der Arbeit der Schweißer eine doppelte Qualitätskontrolle der Schweißnähte erreicht.
In Bezug auf die Präzision nutzen die Schweißer ein hochpräzises Lasermesssystem, um die Abweichung der Ebenheit innerhalb eines Meters um die Verbindungsstelle auf unter 0,2 Millimeter zu begrenzen. In Bezug auf die Qualität führen die Mitarbeiter eine Sichtprüfung durch, während gleichzeitig ein intelligentes Ultraschall-Fehlerprüfgerät das Innere der Schweißnaht vollständig abtastet. Einige Schweißverbindungen müssen zudem einen Aufpralltest mit einem automatischen Fallhämmergerät bestehen – ein 1 Tonne schwerer Stahlhammer fällt aus einer Höhe von 5,2 Metern frei auf die Schweißverbindung, die dabei nicht reißen darf.
An der Verlegestelle verbinden die Mitarbeiter die 500 Meter langen nahtlosen Schienen mit digitalen Schweißgeräten und Laser-Kalibrierinstrumenten, fügen die Schienen zusammen und fixieren sie auf dem Gleisbett. Nach der Verlegung werden die Schienen mit Befestigungen an den Schwellen fixiert, wodurch die Gesamtsteifigkeit erhöht wird und sie weniger anfällig für Verformungen oder Abnutzung sind.



















