Neues Bergbaurechtemanagementsystem in der Provinz Westkap in Betrieb genommen
2026-06-05 09:59
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de.wedoany.com-Bericht: Der Minister für Mineralien und Erdölressourcen (DMPR), Gwede Mantashe, teilte am 3. Juni im Parlament mit, dass das neue Online-Bergbaulizenzsystem (Bergbauregistersystem) in der Provinz Westkap erfolgreich migriert und als betriebsbereit bestätigt wurde. Anträge werden online entgegengenommen und bearbeitet.

Mantashe erläuterte bei der Haushaltsabstimmung Nr. 34 des Nationalen Rates der Provinzen (NCOP), dass die Migration vom alten System auf die neue Plattform in der Provinz Westkap abgeschlossen sei und die Umsetzung nun in anderen Regionen voranschreite. Er betonte, dass die Erfahrungen aus der Provinz Westkap dazu beitragen würden, die landesweite Einführung des Systems zu beschleunigen.

Im Bereich der Gesetzesreform wird derzeit der „Mineral and Petroleum Resources Development Act“ überarbeitet, um die Anregungen der Interessengruppen zu berücksichtigen. Nach Abschluss aller Verfahren, einschließlich der rechtlichen Zertifizierung, wird der Gesetzesentwurf dem Kabinett zur Genehmigung vorgelegt und anschließend dem Parlament zur Beratung zugeleitet. Dies soll voraussichtlich innerhalb von drei Monaten bis zum 30. September abgeschlossen sein.

Eine der strategischen Säulen der südafrikanischen Regierung in der globalen Kritische-Mineralien-Wirtschaft ist die geowissenschaftliche Kartierung und Exploration. Durch ein integriertes, multidisziplinäres geowissenschaftliches Kartierungsprogramm konnte die landesweite terrestrische Kartierungsabdeckung von weniger als 5 % im Jahr 2019 auf kumulierte 20 % im Haushaltsjahr 2025/26 gesteigert werden.

Der Explorationsfonds für den primären Bergbau hat 13 Explorationsprojekte finanziert. Die Ergebnisse des ersten Bohrprojekts (in Bothaville, gerichtet auf Seltenerdelemente und verwandte Mineralien) werden derzeit ausgewertet; das zweite Projekt (in Giyani, gerichtet auf Kupfer, Nickel und Gold) steht kurz vor dem Abschluss.

Trotz des allgemeinen wirtschaftlichen Drucks zeigt sich der südafrikanische Bergbau widerstandsfähig. Im Jahr 2025 erreichte die Bruttowertschöpfung des südafrikanischen Bergbaus 477 Milliarden Rand, was voraussichtlich 6,3 % des BIP des Landes ausmacht. Die an den Fiskus abgeführten Bergbauabgaben beliefen sich auf insgesamt 11,8 Milliarden Rand, ein Anstieg von 11 % gegenüber 10,6 Milliarden Rand im Jahr 2024. Die Exporteinnahmen aus primären Mineralien erreichten 649 Milliarden Rand, gegenüber 586 Milliarden Rand im Jahr 2024.

Ein Höhepunkt bei der Umsetzung von Sozial- und Arbeitsplänen im letzten Monat war die Übergabe einer neuen vierspurigen Brücke durch Bergbauunternehmen in Steilte, die eine hundertjährige einspurige Brücke ersetzt. Der Minister erklärte, die Brücke sei ein physisches Symbol dafür, dass Bergbauunternehmen ihre Ressourcen bündeln, um gemeinsam Infrastruktur zu bauen, was ein einzelnes Unternehmen nicht allein bewältigen könne.

Für das Haushaltsjahr 2026/27 wurden dem Ministerium für Mineralien und Erdölressourcen 2,86 Milliarden Rand zugewiesen, wovon 1,17 Milliarden Rand an öffentliche Einrichtungen und strategische Projekte weitergeleitet werden. Die Betriebsmittelzuweisungen umfassen: 70,46 Millionen Rand für die South African Diamond and Precious Metals Regulator, 94,98 Millionen Rand für die Petroleum Agency South Africa, 666,9 Millionen Rand für den Council for Geoscience, 328,7 Millionen Rand für Mintek und 4,89 Millionen Rand für den Mine Health and Safety Council. Die Mittelzuweisungen für spezifische Projekte umfassen: 23,48 Millionen Rand für das Minensanierungsforschungsprojekt, 140,87 Millionen Rand für das Projekt für verlassene und herrenlose Minen, 48,1 Millionen Rand für die Umsetzung des Schiefergasprojekts, 33,83 Millionen Rand für das Projekt zur Grubenwassereindringung sowie 31,12 Millionen Rand für das Projekt für handwerklichen und kleinbergbaulichen Abbau.

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