CSIRO entdeckt, dass Pilze Gold extrahieren können
2026-07-22 12:01
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de.wedoany.com-Bericht: Forscher der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) in Australien haben herausgefunden, dass bestimmte Stämme des Pilzes Fusarium oxysporum Gold aus ihrer Umgebung extrahieren und in ihre eigene Struktur einbauen können. Dieser Prozess fördert zudem die Vermehrungsrate der Pilze.

Gold ist chemisch inert, und solche metabolischen Wechselwirkungen sind in der Natur selten. Diese Studie liefert erstmals direkte Belege für die Beteiligung von Pilzen am Goldkreislauf der Erdkruste. Die Forschung begann ursprünglich in der Region Boddington südlich von Perth und wird als Explorationsinstrument zur Lokalisierung neuer Lagerstätten betrachtet. Australien ist der drittgrößte Goldproduzent der Welt und nutzte zuvor bereits Eukalyptuswälder oder Termitenhügel als Indikatoren für unterirdische Vorkommen. Diese neue Entdeckung bietet einen weiteren Ansatz zur Erfassung von Grenzvorräten.

Das Interesse der Industrie richtete sich anschließend auf das Konzept des „metabolischen Bergbaus“. Dieser Ansatz zielt darauf ab, lebende Organismen oder modifizierte Mikrobenstämme zur Verarbeitung und Gewinnung von Erzen einzusetzen, um traditionelle mechanische und chemische industrielle Methoden zu ersetzen oder zu ergänzen. Die Anwendung der Biotechnologie bei der Metallextraktion ist besonders für den Weltraumbergbau von entscheidender Bedeutung, da die konventionelle Mineralverarbeitung im Weltraum riskant, kostspielig und logistisch nicht durchführbar ist. Derzeit gibt es bereits Experimente zur Erzeugung von Platin unter Mikrogravitationsbedingungen, und die Entwicklung von „metabolischem Kupfer“ hat bereits erhebliche internationale Investitionen angezogen. Mehrere Forschungsteams setzen die Suche nach Mikroben fort, mit dem Ziel, die biologische Produktion von Gold kommerziell zu realisieren.

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