de.wedoany.com-Bericht: Der Preis für Kupferkathoden in Westindien stieg in der Woche zum 4. Juni 2026 im Wochenvergleich, angetrieben durch höhere globale Kupferpreise. Der Lieferpreis in Mumbai stieg auf rund 1.377.000 Rupien pro Tonne, nach etwa 1.325.000 Rupien pro Tonne in der Vorwoche. Der Preis in Ahmedabad stieg von rund 1.327.000 Rupien pro Tonne auf 1.380.000 Rupien pro Tonne.
Dieser Preisanstieg erfolgte parallel zu steigenden Kupferpreisen an der London Metal Exchange (LME) und der Multi Commodity Exchange (MCX). Der LME-Kupferpreis stieg von rund 13.570 USD pro Tonne in der Vorwoche auf rund 13.710 USD pro Tonne, der MCX-Kupferpreis stieg von rund 1.320 Rupien pro Kilogramm auf rund 1.365 Rupien pro Kilogramm. Die inländischen Kathodenpreise passten sich entsprechend diesen Benchmarks an.
Die Importaktivität blieb rege. Berichten zufolge werden japanische Kupferkathoden mit einem Aufschlag von rund 300 USD pro Tonne auf den LME-Benchmark in Indien angeboten. Händler gaben an, dass mehrere Großabnehmer aus Japan, Singapur und anderen asiatischen Zentren ausländische Kupferkathoden beschaffen, um die kurzfristige Versorgung bei sich verschärfender regionaler Verfügbarkeit sicherzustellen. Marktteilnehmer erklärten, dass das Interesse an Kathoden aus der Demokratischen Republik Kongo und Sambia zunimmt, da Käufer ihre Bezugsquellen diversifizieren und Versorgungsrisiken managen möchten.
Global hat die Stärkung der US-Kupferaufschläge die asiatischen Handelsströme beeinflusst. Aufgrund der deutlich höheren US-Aufschläge werden südamerikanische Kathoden in den US-Markt umgeleitet, wodurch das Angebot an preisgünstiger Ware für asiatische Käufer abnimmt. Dies stützt indirekt die Kathodenaufschläge in Asien, einschließlich Indien.
Die sinkenden sichtbaren LME-Kupferbestände und die Verengung des Spreads zwischen Kassapreis und Dreimonatstermin haben die bullische Stimmung am Raffinadekupfermarkt weiter verstärkt. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die indischen Kathodenaufschläge kurzfristig hoch bleiben könnten, falls die Unsicherheit bezüglich der US-Zölle anhält und die chinesische Nachfrage robust bleibt. Händler erklärten, dass aufgrund der potenziellen Unsicherheit durch Section-232-Zölle mehr globales Kupfer in die USA umgeleitet wird, was die asiatischen Kathodenaufschläge stark hält, das physische Angebot in Asien und Europa reduziert und die Zahl günstiger Angebote, die nach Indien gelangen, einschränkt.
Marktteilnehmer gaben zudem an, dass höhere Schwefelsäurepreise die Rentabilität chinesischer Hütten stützen und die Wahrscheinlichkeit von Produktionskürzungen verringern. Obwohl die chinesische Raffinadekupferproduktion weiterhin beachtlich ist, absorbiert die starke Inlandsnachfrage den Großteil der verfügbaren Kathoden.
Für die Zukunft wird erwartet, dass die asiatischen Kathodenaufschläge angesichts der anhaltenden Umleitung von globalem Kupfer in den US-Markt robust bleiben. Die starke chinesische Inlandsnachfrage und der normale Betrieb der Hütten könnten das regionale Angebot weiterhin knapp halten. Die indische Nachfrage nach Kupferkathoden dürfte stabil bleiben, aber die hohen LME-Preise könnten aggressive Kassakäufe kleinerer Verbraucher einschränken.
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