de.wedoany.com-Bericht: Die südkoreanische Regierung wird das Spitzenrechenzentrumsprojekt im Kreis Jangseong in der Provinz Süd-Jeolla über einen beschleunigten Prüfungsweg vorantreiben. Das Projekt wurde als 7. Vorhaben des Regionalen Vitalitätsinvestitionsfonds ausgewählt.

Die südkoreanische Regierung gab diese Politik am 5. auf einer Sitzung des Notfall-Wirtschaftsausschusses und des Treffens der Wirtschaftsminister unter Vorsitz von Vizepremier und Finanzminister Koo Yun-cheol bekannt. Das Spitzenrechenzentrum wird in der Gwangju-Forschungs- und Entwicklungs-Sonderzone im Kreis Jangseong in der Provinz Süd-Jeolla errichtet. Die Gesamtprojektkosten sind mit 395,9 Milliarden KRW veranschlagt.
Das Projekt wurde im November letzten Jahres von der Mutterfonds-Betreibergesellschaft Korea Growth Investment Operation als 7. Investitionsobjekt ausgewählt. Im Februar dieses Jahres wurde der Projektfinanzierungsdarlehensvertrag abgeschlossen und mit den Bauarbeiten begonnen. Entsprechend dem Baufortschritt werden die Projektfinanzierungsdarlehen der Finanzinstitute schrittweise bereitgestellt. Das Projekt soll im Dezember nächsten Jahres abgeschlossen werden. Nach einer dreimonatigen Stabilisierungsphase wird der Betrieb voraussichtlich im März 2028 aufgenommen.
Die Provinz Süd-Jeolla und der Kreis Jangseong müssen für dieses Projekt eine Zweckgesellschaft gründen und bis Anfang Februar nächsten Jahres 8 Milliarden KRW einzahlen. Die südkoreanische Regierung ist der Ansicht, dass für die termingerechte Umsetzung des Projekts die Bereitstellung des Budgets für die Zweckgesellschaft so schnell wie möglich sichergestellt werden muss. Daher wurde beschlossen, für das Projekt einen beschleunigten Prüfungsweg anzuwenden, der das vorgeschaltete Verfahren der lokalen Finanzinvestitionsprüfung für die Kapitaleinlage der lokalen Gebietskörperschaften überflüssig macht. Die Kapitaleinlage wird voraussichtlich 9 bis 10 Monate früher erfolgen.
Ein Regierungsvertreter erklärte, dass die Unterstützung des rechtzeitigen Aufbaus von Schlüsselinfrastrukturen für Künstliche Intelligenz (KI) darauf abziele, die KI-Transformation der regionalen Industrie und die Ansiedlung von Spitzenunternehmen zu fördern sowie die Konzentration von Rechenzentren im Großraum Seoul zu verringern. Die Regierung erwartet, dass das Rechenzentrumsprojekt einen Produktionsanreizeffekt in Höhe von 800 Milliarden KRW und einen Beschäftigungsanreizeffekt von rund 3.000 Arbeitsplätzen erzeugen und so die regionale Wirtschaft beleben wird.
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