Cook Inlet LNG treibt FSRU-Projekt voran: 22 Milliarden Kubikfuß Gas pro Jahr
2026-06-05 16:00
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de.wedoany.com-Bericht: Cook Inlet LNG, eine Tochtergesellschaft des unabhängigen Öl- und Gasunternehmens Gardes Holdings aus Louisiana, hat das behördliche Genehmigungsverfahren eingeleitet. Geplant ist ein Flüssigerdgas (LNG)-Importprojekt im Süden Alaskas, das eine schwimmende Speicher- und Wiederverdampfungseinheit (FSRU) sowie bestehende Plattform-Infrastruktur nutzt, um den Gasbedarf und die Speicherlücken der Region in den kommenden Jahren zu decken. Das Unternehmen wird gemeinsam mit Glacier Oil & Gas Corp., das seit langem im Cook Inlet fördert, das Projekt entwickeln, um die Energieversorgungssicherheit für die dicht besiedelten Gebiete des Bundesstaates zu gewährleisten und gleichzeitig langfristige Lösungen voranzutreiben.

Cook Inlet LNG

Cook Inlet LNG hat bei der US-amerikanischen Federal Energy Regulatory Commission (FERC), der US-Küstenwache (U.S. Coast Guard) und anderen Aufsichtsbehörden Anträge eingereicht, um den Weg für diese kurzfristige Brückenlösung unter Nutzung der FSRU und der bestehenden Plattforminfrastruktur zu ebnen. Projektleiter Rob Bryngelson erklärte, dass Südzentralalaska in nur wenigen Jahren mit einer schwerwiegenden Energielücke konfrontiert sein werde und die Branche sich bemühe, dieser Herausforderung zu begegnen. Mit dem FSRU-Projekt wolle das Unternehmen den dringenden Erdgasbedarf decken, ohne die derzeit diskutierten langfristigen Gasversorgungsprojekte zu behindern. Das Team habe wichtige interne Meilensteine erreicht und könne nun mit dem FSRU-Projekt an den Diskussionen über die Energieversorgung teilnehmen.

Das Projekt wird die bestehende Öl- und Gasinfrastruktur im Cook Inlet-Becken maximal nutzen und ist zunächst darauf ausgelegt, der Region jährlich 22 Milliarden Kubikfuß Erdgas zu liefern. Die FSRU wird neben der bestehenden Osprey-Plattform auf der Westseite des Cook Inlet festgemacht, und das Gas wird über die vorhandene Infrastruktur der Plattform in das Pipelinesystem eingespeist. Die auf dem Meeresboden verlegten Verankerungen für die FSRU sind die einzigen Neubauten, die für das Projekt erforderlich sind. Stephen Ratcliff, CEO von Glacier Oil & Gas Corp., betonte, dass das Unternehmen mit der am südlichsten gelegenen, bewährten bestehenden Infrastruktur, Anlagen und Pipelines im Cook Inlet die nächste Phase einleite und eine von Alaskanern geführte Energielösung anbiete, die die eigene Infrastruktur nutze, um den Echtzeit-Gasbedarf zu decken und gleichzeitig die Standards für Gesundheit, Sicherheit und Betriebsumwelt der Mitarbeiter einzuhalten.

Nach dem aktuellen Zeitplan wird die erste Gaslieferung des FSRU-Projekts voraussichtlich Mitte 2029 erfolgen. Das Projekt wird privat finanziert, wodurch das Ausführungsrisiko für lokale Versorgungsunternehmen und Tarifzahler entfällt. Nach der Inbetriebnahme werden die Gaskosten für Versorgungsunternehmen und Tarifzahler von der Alaska Regulatory Commission (RCA) genehmigt. Eines der wichtigsten zukünftigen Projekte des Bundesstaates ist Alaska LNG. Robert Gardes, Präsident von Gardes Holdings, wies darauf hin, dass das Projekt die seit Jahrzehnten sicher betriebene Öl- und Gasinfrastruktur im Cook Inlet maximal wiederverwende und FSRU sich als einfache, sichere Lösung zur Schließung von Energielücken weltweit erwiesen habe. Cook Inlet LNG gab an, dass die FSRU im Winter etwa alle 30 bis 45 Tage von einem LNG-Tanker versorgt werde, im Sommer seien die Versorgungsintervalle länger. Es wird erwartet, dass alle Schiffe den rauen Betriebsbedingungen im Cook Inlet gewachsen sind.

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