de.wedoany.com-Bericht: Laut der neuesten Prognose von GlobalData werden erneuerbare Energien bis 2030 mehr als 40 % der weltweiten Stromerzeugung liefern, während Öl- und Gasunternehmen bei Investitionen in saubere Energie weiterhin zurückhaltend sind.
Der Strategic-Intelligence-Bericht „Erneuerbare Energien in der Öl- und Gasindustrie" von GlobalData geht davon aus, dass die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen von 7,4 PWh im Jahr 2020 auf 16,1 PWh im Jahr 2030 steigen wird, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 8,1 % entspricht. Im gleichen Zeitraum wird der Anteil fossiler Brennstoffe an der globalen Stromerzeugung voraussichtlich von 62 % auf 50 % sinken.
Der Bericht weist darauf hin, dass die weltweite Stromerzeugung in den letzten zehn Jahren um etwa 30 % gestiegen ist, während die installierte Kapazität erneuerbarer Energien sich nahezu verdoppelt hat. GlobalData-Analyst Ravindra Puranik erklärte, dass die Entwicklung erneuerbarer Energien durch globale Dekarbonisierungsbemühungen und das gesteigerte Interesse an Energiesicherheit vorangetrieben wird. Die Kosten für Solar- und Windkraftprojekte sind aufgrund technologischer Verbesserungen und Skaleneffekte gesunken, was zu niedrigeren nivellierten Stromgestehungskosten für Endverbraucher führt.
Große Öl- und Gasunternehmen wie TotalEnergies, BP und Shell investieren weiterhin in Projekte für erneuerbare Energien, jedoch verlangsamt sich das Ausgabentempo in einigen Regionen. BP hat sich kürzlich aus dem Beacon-Wind-Projekt vor der Küste New Yorks zurückgezogen, und Equinor hat seine Ziele für erneuerbare Energien aufgrund gestiegener Kosten angepasst.
Unterstützende regulatorische Rahmenbedingungen in Europa und Asien treiben Investitionen in erneuerbare Energien voran, während hohe Kosten, regulatorische Unsicherheiten und Genehmigungsherausforderungen in den USA zu Projektverzögerungen oder -stornierungen führen.
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