de.wedoany.com-Bericht: Nach Angaben des Bureau of Labor Statistics vom 5. Juni schuf die US-Bauindustrie im Mai rund 17.000 neue Arbeitsplätze, ein leichter Rückgang gegenüber dem Zuwachs von 18.000 im Vormonat.
Von den neuen Stellen entfielen etwa 15.700 auf den Nichtwohnbau. Besonders hervorzuheben sind die gewerblichen Fachunternehmen, die im Mai netto rund 11.400 Stellen schufen; die Nichtwohnbauunternehmen stockten um etwa 1.700 Mitarbeiter auf, während Schwer- und Tiefbauunternehmen 2.600 Stellen hinzufügten.
Im Wohnbau zeigte sich ein differenziertes Bild: Die Wohnbauunternehmen bauten im Mai rund 1.700 Stellen ab, während die gewerblichen Fachunternehmen im Wohnbau im gleichen Zeitraum 2.600 Arbeiter einstellten.
Anarban Basu, Chefökonom der Associated Builders and Contractors, bewertete in einer Pressemitteilung, dass die Bauunternehmen allgemein optimistisch in die Zukunft blicken. Er analysierte, dass die starke Nachfrage nach Rechenzentrumsprojekten und das anhaltende Wachstum öffentlich geförderter Bautätigkeiten die Beschäftigungsexpansion in diesem Bereich in den kommenden Monaten weiter stützen dürften.
Basu stellte zudem fest, dass der gesamte Arbeitsmarkt besser als erwartet abschneide und die Widerstandsfähigkeit der Makroökonomie zeige. Er glaubt jedoch, dass dies für die Bauindustrie nicht unbedingt ein positives Signal sei, da die starken Beschäftigungsdaten die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die Federal Reserve erhöhen.
Ken Simonson, Chefökonom der Associated General Contractors of America, betonte in einer Pressemitteilung, dass die Nichtwohnbauunternehmen im Vergleich zum moderaten Beschäftigungswachstum der gesamten Branche weiterhin Personal aufstocken und die Löhne anheben.
Simonson ergänzte, dass die Nachfrage nach Rechenzentren sowie den dazugehörigen Strom- und Fertigungsprojekten stark sei, und diese Bereiche benötigten hochbezahlte, qualifizierte Arbeitskräfte.
Die Associated General Contractors of America wies in ihrer Pressemitteilung zudem darauf hin, dass die Gesamtbeschäftigung in der Bauindustrie beeinträchtigt werden könnte, falls der Kongress nicht bis Ende September ein neues Autobahn- und Verkehrsgesetz verabschiedet.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com









