de.wedoany.com-Bericht: Der peruanische Minister für Energie und Bergbau, Waldir Ayasta Mechán, gab bekannt, dass eine Regierungsdelegation des Landes vom 25. bis 29. Oktober dieses Jahres an der Internationalen Bergbau- und Ressourcenkonferenz IMARC 2026 in Sydney, Australien, teilnehmen wird.

Diese Entscheidung wurde nach einem Treffen mit der Führungsebene der Australisch-Peruanischen Handelskammer (APCCI) bekannt gegeben. Die Kammer wurde von ihrem Präsidenten Carlos Castro angeführt, der die Bemühungen der peruanischen Regierung lobte, den heimischen Bergbau auf dieser internationalen Gipfelkonferenz aktiv zu fördern. Ayasta Mechán betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor verstärkt werden müsse, um Perus Position als attraktiver Geschäftspartner im globalen Bergbausektor zu festigen.
Castro erklärte, dass beide Seiten gemeinsam Strategien entwickeln müssten, um die positiven Auswirkungen des Bergbaus besser zu nutzen und zu erörtern, wie diese Veranstaltung die Entwicklung anderer Produktionsbereiche vorantreiben könne.
Die IMARC 2026 ist eine Großveranstaltung, die globale Investoren, führende Bergbauunternehmen, Geschäftspartner aus dem asiatisch-pazifischen Raum, spezialisierte Zulieferer sowie Regierungsvertreter aus über 120 Ländern zusammenbringt.
An dem Treffen nahmen auch Gaby Yulisa Julca, Direktorin für Bergbauförderung und nachhaltige Entwicklung des peruanischen Ministeriums für Energie und Bergbau (MINEM), Milka Vilca, Direktorin für Bergbauförderung, sowie Solange Blotte, Geschäftsführerin der APCCI, teil.
Die Teilnahme Perus an dieser Konferenz ist von besonderer Bedeutung, da das Land seine Position als zweitgrößter Zinnproduzent der Welt festigt und weltweit führend bei Kupfer, Silber und Zink bleibt – Mineralien, die für die Energiewende und die Entwicklung sauberer Technologien von entscheidender Bedeutung sind.
Die Tagesordnung der Konferenz umfasst Themen wie Automatisierung, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Bergbaubetrieb, Dekarbonisierung, Elektrifizierung, Nachhaltigkeit und Betriebssicherheit, die als Schlüsselbereiche für die zukünftige Entwicklung des globalen Bergbaus angesehen werden.
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