de.wedoany.com-Bericht: Der saudische Minister für Verkehr und Logistik, Saleh bin Nasser Al-Jasser, wies auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg darauf hin, dass die aktuelle Lage im Nahen Osten die Bedeutung der Suche nach alternativen Logistikkorridoren unterstreiche.

Der saudische Minister verglich den Bau der Nördlichen Seeroute mit dem Projekt der Ost-West-Ölpipeline. Diese Pipeline wurde vor etwa 40 Jahren in Betrieb genommen, um Öl zum Hafen Yanbu am Roten Meer zu transportieren. Die anfänglichen Investitionen waren enorm, und die Pipeline war lange Zeit nahezu ungenutzt. Der Ausbruch militärischer Konflikte im Nahen Osten und die Blockade der Straße von Hormus haben jedoch letztlich den Wert dieser Investition bestätigt.
Saleh bin Nasser Al-Jasser erklärte, dass vor Kriegsausbruch nur geringes Interesse an dieser Pipeline bestanden habe, Saudi-Arabien jedoch diese Situation vorhergesehen habe. Die Pipeline sei schließlich zu einer entscheidenden Sicherung für die nationalen Ölexporte und den globalen Energiemarkt geworden. Er wies weiter darauf hin, dass diese Situation den derzeitigen Maßnahmen Russlands im transarktischen Korridor ähnele. Er halte dies für ein äußerst wichtiges Projekt, das als Reservekorridor für die Zukunft dienen solle, um den kontinuierlichen globalen Handel zu gewährleisten.
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