de.wedoany.com-Bericht: Die südkoreanische OCI Holdings hat beschlossen, die Investitionen für den Ausbau der Solarklasse-Polysilizium-Kapazität ihrer malaysischen Tochtergesellschaft OCI TerraSus von 866,4 Milliarden KRW um rund 65 % auf 1,4299 Billionen KRW zu erhöhen. Das Unternehmen plant, den Ausbau in der zweiten Jahreshälfte 2026 zu starten und die jährliche Produktionskapazität bis 2029 von derzeit 35.000 Tonnen auf 70.000 Tonnen zu steigern.

Diese Investition von 1,4299 Billionen KRW dient ausschließlich dem Polysilizium-Ausbau und umfasst nicht das Wafer-Produktionsgeschäft in Vietnam. OCI Holdings plant zudem eine schrittweise Kapazitätserweiterung bei NeoSilicon Technologies, um die jährliche Solar-Wafer-Kapazität von 2,7 GW im Jahr 2026 auf 7,5 GW im Jahr 2028 und schließlich auf 11,5 GW im Jahr 2029 zu steigern.
Die Steigerung der Wafer-Kapazität in Vietnam soll durch die Installation neuer Produktionsanlagen und die Reduzierung der Wafer-Dicke erreicht werden. Laut Unternehmensplanung soll die Wafer-Dicke von 130 Mikrometern auf 110 Mikrometer verringert werden, um die Produktion auf Basis der vorhandenen Anlagen zu erhöhen. Das Unternehmen hat den endgültigen Investitionsbetrag für den Wafer-Ausbau noch nicht bekannt gegeben; das Management deutete an, dass die entsprechenden Aufwendungen 500 Milliarden KRW übersteigen könnten.
OCI Holdings gab an, dass die bestehende Polysilizium-Kapazität bereits durch langfristige Lieferverträge mit US-Kunden vollständig ausgelastet sei. Das Unternehmen führe derzeit Verhandlungen über weitere langfristige Verträge für die zusätzliche Kapazität. Die Finanzierung des Ausbaus ist über Kundenanzahlungen, eigene Mittel und externe Kredite geplant; die genaue Finanzierungsstruktur steht noch nicht vollständig fest.
Das Unternehmen bringt den Kapazitätsausbau mit der Neuausrichtung der US-amerikanischen Photovoltaik-Lieferkette und dem steigenden Strombedarf von Rechenzentren in Verbindung. Es plant, die malaysischen Polysilizium- und vietnamesischen Wafer an Photovoltaik-Hersteller zu liefern, die die US-amerikanischen Non-PFE-Anforderungen erfüllen. Konkrete Angaben zu neuen Kunden, Liefermengen und Vertragswerten wurden noch nicht gemacht.
OCI Holdings erzielte im zweiten Quartal einen Umsatz von rund 1,023 Billionen KRW und einen Betriebsgewinn von 108,1 Milliarden KRW. Laut offiziellen Unternehmensangaben wurde der Gewinnanstieg im Quartal hauptsächlich durch den Verkauf eines 500-MW-Solarprojekts in den USA und verbesserte Ergebnisse anderer Tochtergesellschaften getrieben; OCI TerraSus verzeichnete im gleichen Zeitraum weiterhin einen kleinen operativen Verlust.










