Chinas Projekt zur emissionsfreien Abwasserbehandlung im Kraftwerk Sanhe abgeschlossen, Behandlungskosten auf 40 % des Üblichen gesenkt
2026-06-08 14:07
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de.wedoany.com-Bericht: Das von der North China Power Engineering Co., Ltd. (NCPE) der China Energy Engineering Group (CEEC) als Generalunternehmer durchgeführte Forschungs- und Demonstrationsprojekt zur emissionsfreien Abwasserbehandlung von Kohlekraftwerken im Kraftwerk Sanhe hat die Gesamtinbetriebnahme abgeschlossen. Alle Indikatoren entsprechen oder übertreffen die Designstandards und legen damit die Grundlage für einen nachhaltigen Betrieb und eine tiefgreifende ökologische Transformation des Kraftwerks.

Das Projekt stand von Beginn an vor hohen Anforderungen und technischen Herausforderungen. Erstmals wurde die gleichzeitige Rückgewinnung und Ressourcennutzung von zwei Salzarten – Natriumchlorid in Industriequalität und Magnesiumsulfat-Heptahydrat – aus Abwasser realisiert. Dabei kamen mehrere ausgereifte und fortschrittliche Abwasserbehandlungstechnologien integriert zur Anwendung. Der technische Verfahrensweg umfasst Schlüsselschritte wie Vorbehandlung, Salztrennung und -konzentration sowie Verdampfungskristallisation.

Im feinjustierten Vorbehandlungssystem wurde, basierend auf den spezifischen Schadstoffen im Abwasser und den Anforderungen der nachfolgenden Behandlungssysteme, ein selektives Vorbehandlungsverfahren zur Entfernung von Calcium unter Erhalt von Magnesium sowie zur Entfernung von Fluor und Silizium eingesetzt. Dies schafft stabile Zulaufbedingungen für die nachfolgenden Tiefenbehandlungseinheiten und senkt die Chemikalienkosten pro Tonne Wasser auf 40 % der Kosten konventioneller Null-Emissions-Projekte.

Im Bereich der hocheffizienten Membrankonzentrationstechnologie wurde eine Kombination aus mehrstufiger Nanofiltration und Umkehrosmose eingesetzt, um das vorbehandelte Abwasser mehrstufig zu entsalzen und zu konzentrieren. Die Reduktionsrate ist signifikant; über 70 % des hochwertigen Süßwassers werden zurückgewonnen und in den Produktionsprozess zurückgeführt. Dies realisiert einen Wasserkreislauf innerhalb des Kraftwerks und schafft entscheidende Voraussetzungen für die Ressourcennutzung von Natriumchlorid und Magnesiumsulfat-Heptahydrat.

Bei der präzisen Verdampfungskristallisation wird das nach der Salztrennung und -konzentration anfallende hochsalzhaltige Wasser mittels mechanischer Brüdenverdichtung und Gefrierkristallisation behandelt. Durch die Steuerung von Temperatur, Konzentration und Druck werden hochreine Salze ausgefällt. Das anfallende Kondensat wird wiederverwendet, wodurch eine ressourcenschonende Trennung, Rückgewinnung und emissionsfreie Entsorgung der gelösten Feststoffe im Abwasser erreicht wird.

Diese Inbetriebnahme umfasste den gesamten Prozess von der Abwassersammlung bis zur Verdampfungskristallisation. Die Inbetriebnahmeergebnisse zeigen, dass alle Systemeinheiten stabil laufen und nahtlos ineinandergreifen. Die Qualität des produzierten Wassers übertrifft den Wiederverwendungsstandard, die Qualität der Kristallsalze ist gut, und Schlüsselindikatoren wie Systemrückgewinnungsrate und Energieverbrauch entsprechen den Erwartungen. Die Gesamtleistung erfüllt die Anforderungen, der Betrieb ist zuverlässig und effizient, was bedeutet, dass das Null-Emissions-System bereit für den offiziellen Betrieb ist.

Dieses Ergebnis bestätigt das technische Niveau der NCPE bei Systemdesign und -bau und bietet eine zuverlässige Garantie für eine langfristig stabile emissionsfreie Abwasserbehandlung des Kraftwerks. Das Projekt schafft einen Präzedenzfall für die Trennung, Reinigung und ressourcenschonende Nutzung von Natriumchlorid und Magnesiumsulfat-Heptahydrat aus hochsalzhaltigem Abwasser von Wärmekraftwerken, realisiert die emissionsfreie Abwasserbehandlung von Nasskühl-Kraftwerken und bietet der Branche eine technische Referenz.

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