de.wedoany.com-Bericht: Die US-amerikanische Glenfarne Group hat kürzlich dem Finanzausschuss des Senats von Alaska ein Projekt-Update vorgelegt. Die Kosten für das von ihr geleitete Alaska-LNG-Projekt (Alaska LNG) werden auf 44,5 bis 54,5 Milliarden US-Dollar geschätzt. Das Projekt wird in zwei finanziell unabhängigen Phasen vorangetrieben, um eine jährliche LNG-Exportkapazität von 20 Millionen Tonnen zu erreichen.

Im vergangenen Jahr wurde Glenfarne Mehrheitseigentümer des Projekts. Unternehmenspräsident Adam Prestidge erläuterte in seiner Aussage die konkreten Pläne. In der ersten Phase wird eine etwa 739 Meilen (ca. 1287 Kilometer) lange Pipeline gebaut, deren Kosten auf 13,2 bis 16,9 Milliarden US-Dollar geschätzt werden.
In der zweiten Phase werden in Nikiski ein LNG-Verflüssigungsterminal mit einer Jahreskapazität von 20 Millionen Tonnen sowie eine Erdgasaufbereitungsanlage errichtet. Die Kosten für diese Phase werden auf 31,3 bis 37,6 Milliarden US-Dollar geschätzt. Allein die Baukosten für die LNG-Anlage selbst werden auf 23,6 bis 28,4 Milliarden US-Dollar veranschlagt.
Angesichts der hohen Kosten erklärte Prestidge, dass diese Zahlen die Herausforderungen widerspiegelten, mit denen das seit Jahrzehnten in der Entwicklung befindliche Projekt konfrontiert sei. Er sei jedoch von der Wirtschaftlichkeit des Projekts überzeugt und betonte die Notwendigkeit, das Projekt durch steuerliche Regelungen kontinuierlich zu unterstützen.
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