de.wedoany.com-Bericht: Die philippinischen Telekommunikationsunternehmen PLDT, Smart Communications und Globe Telecom haben nach dem Erdbeben der Stärke 7,8 auf Mindanao die Breitband- und Direct-to-Device (D2D)-Satellitendienste von Starlink zur Wiederherstellung der Kommunikation eingesetzt.

Das Erdbeben, das am Montagmorgen im Cotabato-Graben vor der Küste Mindanaos auftrat, hat mindestens 37 Todesopfer und 487 Verletzte gefordert; die Behörden rechnen mit steigenden Zahlen. Die Städte General Santos und mehrere Gemeinden in der Provinz South Cotabato sind am stärksten betroffen. Tausende Häuser und Schulen wurden beschädigt, Straßen durch Erdrutsche unterbrochen, und auch die Telekommunikations- und Stromversorgung ist beeinträchtigt.
PLDT und Smart wiesen darauf hin, dass die Netzunterbrechungen hauptsächlich mit Stromausfällen in der kommerziellen Stromversorgung zusammenhängen, die bestimmte Standorte betreffen, während der Großteil der Netzinfrastruktur stabil bleibt. PLDT setzt an von lokalen Regierungseinheiten identifizierten kritischen Standorten, die eine Backup-Verbindung benötigen, den Starlink-Satelliten-Breitbanddienst ein, um Regierungsstellen, Einsatzkräfte und betroffene Gemeinden in General Santos mit Kommunikationsunterstützung zu versorgen.
Globe Telecom hat in den Provinzen South Cotabato, Sultan Kudarat und Sarangani den Starlink-D2D-Satellitendienst eingeführt, wo die meisten terrestrischen Netzunterbrechungen gemeldet wurden, hauptsächlich aufgrund der aus Sicherheitsgründen abgeschalteten Stromversorgung. Diese D2D-Bereitstellung ermöglicht es rund 700.000 Globe- und TM-Nutzern in den betroffenen Gebieten, den Dienst bis zu 30 Tage lang kostenlos zu nutzen. Beide Telekommunikationsunternehmen bieten in General Santos und anderen betroffenen Gebieten auch kostenloses WLAN, Geräteladung und NDD-Telefondienste an.
PLDT unterzeichnete im August 2025 eine Vereinbarung zum Weiterverkauf des Starlink-Breitbandsatellitendienstes in niedriger Erdumlaufbahn auf den Philippinen. Globe Telecom unterzeichnete im Januar dieses Jahres eine Absichtserklärung mit dem niedrig erdumlaufenden Starlink zum Weiterverkauf seines D2D-Satellitendienstes.
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