de.wedoany.com-Bericht: Künstliche Intelligenz-Unternehmen Anthropic fordert den US-Kongress auf, strenge nationale Gesetze zur Künstlichen Intelligenz zu erlassen, und räumt ein, dass technologische Entwicklungen einen „großen Arbeitsmarkt-Schock“ auslösen könnten. Das Unternehmen, das das Claude-Modell besitzt, veröffentlichte am 10. Juni eine Erklärung, in der es die Bundesgesetzgeber auffordert, die Bundesstaaten nicht daran zu hindern, Vorschriften zur Regulierung von KI zu erlassen, bevor sie strenge Bundesgesetze zur Bewältigung „katastrophaler KI-Risiken“ verabschieden. Das Unternehmen drängte den Kongress außerdem, KI-Unternehmen zu verpflichten, unabhängige Sicherheitstests für ihre leistungsstärksten Modelle durchzuführen.

Im Vorfeld seines ersten Börsengangs in den USA möchte Anthropic damit die Richtung der KI-Regulierung beeinflussen. Dieser Börsengang gilt als einer der bedeutendsten Aktienmarkt-Debüts seit Jahren und könnte die Benchmark-Indizes, die Kapitalflüsse der Anleger und die Erzählung des US-Aktienmarktes neu gestalten. Der umstrittenste Punkt in der Erklärung ist, dass Anthropic den Kongress und die Bundesstaaten auffordert, die Technologie zur Auszahlung von Arbeitslosengeld zu modernisieren, um potenzielle KI-bedingte Entlassungen zu bewältigen. Eine Umfrage von Ipsos/Reuters zeigt, dass die Hälfte der Amerikaner befürchtet, dass Fortschritte in der KI zu Arbeitsplatzverlusten für sie selbst oder ihre Familien führen könnten. Anthropic unterstützt diese Bedenken in seiner Erklärung und warnt, dass die Technologie zur Auszahlung von Arbeitslosengeld „noch nicht ausreichend auf einen großen Schock auf dem Arbeitsmarkt vorbereitet“ sei.
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