de.wedoany.com-Bericht: Das Argonne National Laboratory und das US-Energieministerium (DOE) haben am 10. Juni eine neue Fertigungsinitiative namens „National Science-at-Scale Collaborative" gestartet, die Unternehmen dabei helfen soll, neuartige chemische Verarbeitungs- und kritische Materialtechnologien schneller von der Forschungsphase in die kommerzielle Massenproduktion zu überführen.
Die vom DOE-Büro für kritische Materialien und Energieinnovation (CMEI) unterstützte Initiative konzentriert sich auf die inländische Fertigungshochskalierung, Prozessentwicklung und den Einsatz fortschrittlicher Produktionstechnologien. Laut dem Argonne National Laboratory werden Forscher mit Industriepartnern zusammenarbeiten, um Künstliche Intelligenz, fortschrittliche Modellierung, schnelle Synthesesysteme und Pilotfertigungswerkzeuge in der Materials Engineering Research Facility zu nutzen, um Produktionsprozesse zu bewerten und hochzuskalieren.
Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, Fertigungsengpässe in den Lieferketten für kritische Mineralien, Spezialchemikalien und fortschrittliche Materialien zu beheben, die für Energietechnologien und die industrielle Produktion relevant sind. Paul Kearns, Direktor des Argonne National Laboratory, erklärte, die Initiative ziele darauf ab, die Verbindung zwischen wissenschaftlicher Forschung, technischer Entwicklung und industriellem Einsatz zu stärken, um die Wettbewerbsfähigkeit der US-amerikanischen Fertigungsindustrie zu verbessern.
Vor der Veröffentlichung der Initiative veranstaltete das CMEI einen Branchen-Roundtable mit Teilnehmern aus Chemieherstellern, Materialunternehmen und Vertretern nationaler Labore. Zu den Teilnehmern gehörten Vertreter von Aclara, Albemarle, ATALCO, BASF North America, Chemours, Dow, Entegris, Exxon Mobil, Orbia und Standard Lithium sowie Beamte des DOE und des Argonne National Laboratory.
Audrey Robertson, stellvertretende Ministerin des Energieministeriums, erklärte, die Initiative ziele darauf ab, die inländische Produktion neuer Technologien zu beschleunigen und die Lieferkette für kritische Materialien in den USA zu stärken. Die Zusammenarbeit steht im Einklang mit den breiteren Bemühungen des DOE, die inländischen Fertigungskapazitäten für Technologien der nächsten Generation, fortschrittliche Materialien und chemische Verarbeitungssysteme auszubauen.
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