Das kasachische Energieministerium bewertet die Ölversorgung Ungarns, prüft die Exportnachfrage und fördert die Diversifizierung der Energiekooperation
2025-02-28 09:45
Merken

Der kasachische Energieminister Almassadam Satkaliyev erklärte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Astana, dass das Energieministerium die Nachfrage der Marktteilnehmer nach ungarischen Öllieferungen prüfe, um das Volumen der Testexporte festzulegen. Er bemerkte: „Wir prüfen die Möglichkeit von Probelieferungen von Öl, um die Versorgung Ungarns mit kasachischem Öl sicherzustellen. Die Einigung ist erzielt, aber die wirtschaftliche Machbarkeit ist entscheidend. Entscheidend ist, dass die Unternehmen eine Einigung erzielen und an der Lieferung interessiert sind.“ Auf Anfrage der Ölproduzenten wird das Energieministerium die technischen Bedingungen sicherstellen und die Umsetzung des Transits zwischen Ungarn und Russland koordinieren. Derzeit werden die technische Machbarkeit und die Bereitschaft der Teilnehmer geprüft.

Satykaliev betonte, die Kooperation mit Ungarn sei Teil der Strategie, „die europäische Energiekooperation auszubauen und die Exportrouten zu diversifizieren“. Zuvor hatten die kasachische National Oil Company und die ungarische MOL-Gruppe geplant, die Einzelheiten des Probebetriebs zu besprechen. Am 17. Februar traf er sich in Astana mit dem ungarischen Außenminister Peter Szijjártó, um über mögliche Öllieferungen zu sprechen. Die Ölproduktion Kasachstans dürfte im Jahr 2024 88,4 Millionen Tonnen erreichen, also durchschnittlich etwa 1,82 Millionen Barrel pro Tag. Testexporte werden über bestehende Pipelines wie die Druschba-Pipeline erfolgen, um den Marktanteil in Europa zu erhöhen.

Im Mittelpunkt der Bewertung stehen sowohl wirtschaftliche als auch technische Überlegungen. Ungarn ist auf russisches Öl und Gas angewiesen und versucht, seine Versorgung zu diversifizieren, während Kasachstan die russischen Routenbeschränkungen umgehen muss. Bei einem erfolgreichen Probebetrieb erfolgt die Weiterverarbeitung über die Raffinerie der MOL-Gruppe, was die Energiebeziehungen zwischen beiden Seiten stärkt. Das Energieministerium gab keine konkreten Exportmengen bekannt und betonte, dass die Entscheidungen von der Nachfrage der Unternehmen bestimmt würden. Satkalijew sagte, dass die Ergebnisse des Probelaufs den Umfang der künftigen Zusammenarbeit bestimmen würden.

Dieser Schritt vertieft die Energiekooperation zwischen Harbin und Europa. In den letzten Jahren hat Kasachstan seine Abhängigkeit von Russland durch alternative Routen wie die China-Kaspische Route verringert und seine Exporte nach Deutschland stiegen im Jahr 2023 auf 2 Millionen Tonnen. Der ungarische MOL-Konzern hat 200 Millionen Dollar in Kasachstan investiert, unter anderem in das Ölfeld Rozhkovskoye. Wenn die technischen und wirtschaftlichen Bedingungen gegeben sind, wird der Testexport von Öllieferungen neue Märkte für das kasachische Öl erschließen und dazu beitragen, die Strategie des Landes zur Diversifizierung seiner Exporte umzusetzen.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com