de.wedoany.com-Bericht: Die Pacific Gas and Electric Company (PG&E) gab bekannt, dass sie insgesamt über eine Million Solarstromsysteme angeschlossen hat. Dies markiert einen Meilenstein in Kaliforniens Wandel vom traditionellen einseitigen Stromnetz hin zu einem interaktiven Energiesystem.

In einer Pressemitteilung wies PG&E darauf hin, dass das Unternehmen in Netzautomatisierung, fortschrittliche Prognosen, vereinfachte Anschlussverfahren sowie die Integration von Solarenergie und Speichern investiert habe. Diese Maßnahmen spiegeln den breiten Branchentrend hin zu interaktiven Systemen wider, bei denen die eigenen Energiequellen der Kunden zunehmend Teil der Lösung werden.
Kalifornische Hausbesitzer mit Solaranlagen können von mehreren Förderprogrammen profitieren, darunter das Self-Generation Incentive Program zur Unterstützung von Speicher- oder Solar-plus-Speicher-Anlagen sowie Gutschriften für Solarstromerzeugung im Rahmen des Net-Metering-Programms. Laut Daten der Solar Energy Industries Association (SEIA) ist Kalifornien der Bundesstaat mit der höchsten installierten Solarleistung im Wohnbereich und insgesamt.
Solarenergie für Privathaushalte kann den Bewohnern helfen, die hohen Stromkosten zu senken, während Solar-plus-Speichersysteme bei öffentlichen Sicherheitsabschaltungen als Notstromversorgung dienen können. Die kalifornischen Versorgungsunternehmen führen Maßnahmen zur öffentlichen Sicherheitsabschaltung (PSPS) durch, um das Risiko von Waldbränden und extremen Wetterereignissen zu verringern. In einem Bericht vom April gab PG&E an, in den letzten sieben Jahren insgesamt 31 PSPS-Maßnahmen durchgeführt zu haben.
Ein SEIA-Bericht aus dem Jahr 2019 stellte fest, dass das Interesse der Verbraucher an Solarenergie für Privathaushalte und Solar-plus-Speicher-Lösungen weiter zunimmt, ein Trend, der in Kalifornien besonders ausgeprägt ist. Die SEIA führt dies unter anderem auf die Unzufriedenheit mit den kalifornischen Versorgungsunternehmen zurück, die bereits seit längerem besteht und zuletzt durch die PSPS-Ereignisse verschärft wurde. PSPS-Maßnahmen führten bei Hunderttausenden von Stromkunden zu Stromausfällen, die in der Regel mehrere Tage andauerten. Diese Faktoren haben gemeinsam die potenzielle Nachfrage nach Solarenergie und widerstandsfähigen Notstromlösungen in Kalifornien vorangetrieben.
PG&E erklärte, dass das Überschreiten von einer Million Solaranschlusspunkte den Wandel des kalifornischen Energiesystems unterstreiche: Das zukünftige Stromnetz werde dezentraler, digitaler und partizipativer. Kundeneigene Solarenergie, insbesondere in Kombination mit Speichern und über virtuelle Kraftwerke ins Netz integriert, werde eine zentrale Rolle bei der großflächigen Bereitstellung sauberer und zuverlässiger Energie spielen.
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