Petrobras-Plattform P-78 nimmt Produktion im Búzios-Feld wieder auf
2026-06-12 08:57
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de.wedoany.com-Bericht: Die Plattform P-78 von Petrobrás im Búzios-Feld hat nach einem Rohrbruch die Produktion wieder aufgenommen. Das Unternehmen gab am 28. April bekannt, dass die Reparatur vor Ort abgeschlossen und der Normalbetrieb wiederhergestellt sei. Der Vorfall habe keine Verletzten gefordert, und die zuständigen Aufsichtsbehörden seien informiert worden. Der Unfall ereignete sich am frühen Morgen desselben Tages, als ein etwa 50 Zoll großes Rohr brach und eine große Menge Erdgas austrat. Nach Angaben von Mitarbeitern vor Ort führte der plötzliche Druckabfall zu einer starken strukturellen Erschütterung, die auf der gesamten Plattform spürbar war. Da das ausgetretene Gas keine Zündquelle fand, kam es nicht zu einer weiteren Eskalation. Das Unternehmen geht jedoch davon aus, dass der Vorfall zu Personenschäden, Umweltschäden und enormen Betriebsverlusten hätte führen können. Informationen, die Petronotícias erreichten, bestätigen, dass die Plattform seit dem Unfalltag aufgrund des erforderlichen Austauschs der beschädigten Rohrleitungen stillstand.

Die Plattform P-78 fördert täglich etwa 180.000 Barrel Öl und rund 5 Millionen Kubikmeter Erdgas. Branchenexperten weisen darauf hin, dass ein längerer Stillstand erhebliche wirtschaftliche und betriebliche Auswirkungen auf das Unternehmen hätte und Fragen zur Qualitätskontrolle und Rückverfolgbarkeit von dezentralen Bauprojekten (Herstellung des Rumpfes in einem Land, Module in einem anderen Land, Endmontage an verschiedenen Standorten) aufwirft. Petrobrás hat dieses Modell jedoch seit Jahren angewendet, ohne dass es zuvor zu ähnlichen Vorfällen gekommen wäre.

Petrobrás wird morgen (12.) um 16:00 Uhr eine Veranstaltung zur Wiedereröffnung des ikonischen Unternehmenshauptsitzes in Rio de Janeiro (Edise) abhalten. Das 1974 erbaute Gebäude gilt als Meilenstein der brasilianischen Architektur, insbesondere aufgrund der von Roberto Burle Marx gestalteten Gärten. Die Renovierung, die erste umfassende Innen- und Außensanierung seit 50 Jahren, umfasst die Modernisierung der veralteten Infrastruktur (wie Rohrleitungen, Kabel und Brandschutzsysteme), die Aktualisierung der Ausstattung an die aktuellen Technologie- und Büroanforderungen, den Austausch aller Glas- und Sonnenschutzelemente sowie Anpassungen an geltende Sicherheitsstandards, wobei die ursprünglichen Merkmale des Projekts erhalten bleiben. An der Zeremonie werden die Unternehmenspräsidentin Magda Chambriard, Mitglieder des Vorstands und mehrere Politiker teilnehmen. Der schrittweise Einzug in das Edise wird in den kommenden Monaten erfolgen; nach Abschluss der Renovierung wird das Gebäude 6.000 Arbeitsplätze bieten.

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