Schottlands RIAS gibt sieben Sonderpreise für 2026 bekannt
2026-06-12 09:17
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Die Royal Incorporation of Architects in Scotland (RIAS) hat die Gewinner der Sonderkategorien für 2026 bekannt gegeben – insgesamt sieben Projekte wurden ausgezeichnet.

RIAS gibt Gewinner der Sonderkategorien bekannt

Der Nachhaltigkeitspreis, gesponsert von Luths Services, ging an das Projekt Iorram von Baillie Baillie Architects. Diese neu errichtete Hütte in den schottischen Highlands zeigt Umweltbewusstsein; die Jury zeigte sich besonders beeindruckt von dem „nahtlosen" Oberlicht über dem Badebereich, das durch die Positionierung des Holzrahmens ermöglicht wurde. Die Jury stellte zudem fest, dass das Haus eine gute Balance zwischen „Kühnheit" und „Zeitlosigkeit" findet.

RIAS gibt Gewinner der Sonderkategorien bekannt

Der Projektarchitekturpreis, gesponsert von Equitone, wurde an Natasha Huq von GRAS für das Projekt Preston Tower, Doocot and Gardens verliehen. Das Projekt in East Lothian ist eine sorgfältige Restaurierung eines historischen Denkmals in einem Gemeinschaftsgarten. Der Turm befand sich zu Projektbeginn in einem stark verfallenen Zustand; die Restaurierungsarbeiten hauchten ihm neues Leben ein, und eine neu hinzugefügte Außentreppe ermöglicht den Zugang zu den oberen Stockwerken.

RIAS gibt Gewinner der Sonderkategorien bekannt

Der Holzpreis, gesponsert von CTI, wurde ebenfalls an Iorram von Baillie Baillie Architects verliehen. Das Projekt verwendet in großem Umfang lokal beschaffte Douglasien-Ziegel sowie traditionelle Lehm- und Kalkputze. Die Jury erklärte, dass der schwere, massive Sockel einen eleganten Kontrast zur scharfen Dachkante bilde.

RIAS gibt Gewinner der Sonderkategorien bekannt

Der Innovationspreis der Hauptstadt, gesponsert von TCM, ging an das Edinburgh Futures Institute von Bennetts Associates. Das Gebäude gehört zur University of Edinburgh und verfügt über eine neue Betonstruktur sowie einen doppelstöckigen „Laternen"-Raum neben einer neuen Konferenzwand. Das Projekt umfasste eine umfassende Renovierung eines viktorianischen Krankenhauses der Kategorie A, das unter strukturellen Problemen und Trockenfäule litt, und erreichte eine harmonische Verbindung von Alt und Neu.

RIAS gibt Gewinner der Sonderkategorien bekannt

Der Kundenpreis des Jahres, gesponsert von Gilmour & Aitkin, wurde an die Freundesgruppe von Tarlair Community für das Projekt Tarlair Outdoor Swimming Pool Pavilion von Studio Octopi verliehen. Der Pavillon in Macduff zeigt, wie durchdachte Architektur historische Stätten wiederbeleben und Mehrwert für die Gemeinschaft schaffen kann. Die Innensanierung verbesserte den Komfort und die Nutzbarkeit; die Jury sah darin ein Gebäude, das sowohl „erneuert" als auch vertraut wirkt. Die fortlaufende Restaurierung des tiefen Beckens und des Sprungbeckens zeugt ebenfalls von der Hingabe zur Wiederbelebung des Komplexes.

RIAS gibt Gewinner der Sonderkategorien bekannt

Der Innenarchitekturpreis, gesponsert von Laurence McIntosh, ging an das Edinburgh Futures Institute von Bennetts Associates. Im Rahmen der Neugestaltung des Gebäudes wurden auf beiden Seiten der Korridore Räume für unterschiedlich große Zuschauergruppen geschaffen, darunter Veranstaltungsflächen unter dem neuen öffentlichen Platz, um die langen Flure und begrenzten Durchgangsmöglichkeiten des alten Krankenhauses zu verbessern. Die Jury beschrieb das Institut als „ein seltenes und beeindruckendes Beispiel für ein akademisches Gebäude, das sowohl räumlich als auch materiell äußerst reichhaltig ist".

RIAS gibt Gewinner der Sonderkategorien bekannt

Der Baudenkmalpreis, gesponsert von VELUX, wurde an das Wohnprojekt Canna von LDN Architects verliehen. Das um 1865 erbaute Gebäude der Kategorie B auf der Isle of Canna war über sechzig Jahre lang der Wohnsitz von John Lorne Campbell und Margaret Fay Shaw und beherbergt eine umfangreiche Sammlung gälischer Kulturgüter. Das Projekt hält die Balance zwischen Eingriff und Erhaltung; mithilfe von Fotografien und Forschungsmaterialien wurde das äußere Erscheinungsbild des Hauses auf sein goldenes Zeitalter im 20. Jahrhundert zurückgeführt. Vor Baubeginn wurden rund 50.000 Artefakte entfernt und katalogisiert. Die Jury erklärte, das Projekt erfordere „sowohl technische Präzision als auch kuratorisches Feingefühl".

Tamsie Thomson, Geschäftsführerin der RIAS, erklärte, dass diese Sonderpreise ein wichtiger Bestandteil der jährlichen RIAS-Auszeichnungen seien. Sie würdigen die entscheidenden Beiträge von Projektarchitekten (oft in frühen Karrierephasen) sowie Gebäude, die in den Bereichen Innovation, Nachhaltigkeit oder Materialeinsatz Grenzen überschreiten. Dadurch könne die RIAS die Schlüsselaspekte und Personen in den Fokus rücken, die außergewöhnliche Architektur ermöglichen. Die Verleihung dieser Preise sei durch die großzügige Unterstützung der Sponsoren möglich geworden.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com