Evoniks AEM-Pilotanlage in Marl investiert in DURAION-Membranen, um die Produktion von grünem Wasserstoff anzukurbeln
2025-02-28 15:22
Merken

Evonik baut in Marl (Deutschland) eine Pilotanlage zur Herstellung seiner selbst entwickelten Anionenaustauschermembranen (AEMs) unter dem Markennamen DURAION. Diese Kerntechnologie wird bei der AEM-Wasserelektrolyse angewendet, um grünen Wasserstoff zu einem kostengünstigen Preis zu produzieren. Evonik hat einen zweistelligen Millionenbetrag investiert und die Fabrik soll Ende 2025 betriebsbereit sein. Die DURAION-Membran vereint hohe Leistung und Haltbarkeit. Sie lässt Anionen passieren, blockiert aber elektrolytische Gase wie Wasserstoff. Sie hält hohem Druck und hohen Temperaturen stand und ist für kommerzielle Elektrolyseursysteme geeignet. Wenn die Anlage voll betriebsbereit ist, wird die jährliche Membranproduktion 2,5 GW Elektrolysekapazität unterstützen und die Kundennachfrage nach verbesserten Membranen decken.

Im Vergleich zu herkömmlichen Elektrolyseverfahren senkt die AEM-Technologie durch den Einsatz kostengünstiger Materialien die Investitionsschwelle, verfügt über eine hohe Stromdichte und einen hervorragenden Wirkungsgrad. Im Jahr 2024 wird der weltweite Umsatz des Wasserstoffgeschäfts von Evonik rund 300 Millionen Euro betragen und die Anlage in Marl wird die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auf dem Markt für grünen Wasserstoff weiter steigern. Die DURAION-Membranproduktion basiert auf Polymertechnologie. Die Produktionskapazität für Zwischenprodukte ist in den letzten 12 Monaten stetig gestiegen. Der Fabrikbau nutzt diesen Vorteil voll aus, um die Expansion des Membrangeschäfts voranzutreiben.

Die Anlage in Marl ist ein zentraler Baustein der Wasserstoffwirtschaftsstrategie von Evonik. Im Jahr 2024 wird die weltweite Produktion von grünem Wasserstoff etwa 500.000 Tonnen betragen. Die AEM-Technologie kann die Produktionskosten um etwa 20 % senken, was den Branchentrends entspricht. Die im Werk produzierten verbesserten Membranen werden den Anforderungen industrieller Kunden wie Shell gerecht und tragen zur Verbesserung der Effizienz von Elektrolyseuren bei. Evonik plant, seine Produktionskapazität bis 2026 um 1 GW zu erweitern.

Dieser Schritt stärkt die führende Position von Evonik im Bereich erneuerbarer Energien. Grüner Wasserstoff macht 0,1 % der weltweiten Wasserstoffproduktion aus. DURAION-Membranen tragen zu seiner Popularisierung bei, und seine Produktion Ende 2025 wird die Entwicklung der Wasserstoffenergie in Europa beschleunigen. Die Anlage in Marl ist nicht nur ein technologischer Durchbruch, sondern auch ein Ausdruck des Engagements von Evonik für Nachhaltigkeit.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com