de.wedoany.com-Bericht: Der Stromversorger SaskPower hat die Renovierung des Wasserkraftwerks E.B. Campbell (E.B. Campbell Hydroelectric Station) in der kanadischen Provinz Saskatchewan abgeschlossen. Das Projekt kostete 275 Millionen CAD (etwa 200 Millionen USD) und verlängert die Betriebsdauer des Kraftwerks um mindestens 50 Jahre.

Das mehrjährige Projekt, das 2021 begann, umfasste die Modernisierung der Wasserturbinen, Generatoren und des Einlaufsystems des Kraftwerks mit einer installierten Leistung von 294 MW. SaskPower erklärte, dass die Arbeiten die Effizienz und Zuverlässigkeit verbessern und es dem Kraftwerk ermöglichen, aus der gleichen Wassermenge mehr Strom zu erzeugen.
„Diese Renovierung wird das Kraftwerk E.B. Campbell in die Lage versetzen, mindestens weitere 50 Jahre Strom zu produzieren, während gleichzeitig Effizienz und Zuverlässigkeit gesteigert werden", sagte Jeremy Harrison, Minister für SaskPower. „Dadurch kann SaskPower weiterhin bis zu 294 MW Wasserkraft zu weitaus geringeren Kosten als bei einem Neubau nutzen."
Nach Schätzungen von SaskPower würde der Bau eines neuen Wasserkraftwerks mit vergleichbarer Kapazität derzeit rund 4 Milliarden CAD kosten.
„Investitionen wie die Renovierung von E.B. Campbell sind ein wichtiger Bestandteil des Plans von SaskPower, ein zuverlässiges Stromsystem für die Zukunft zu gewährleisten", sagte Rupen Pandya, Präsident und CEO von SaskPower. „Das Projekt bringt auch wirtschaftliche Vorteile mit sich, darunter rund 13,7 Millionen CAD an Beschäftigungs- und Beschaffungsmöglichkeiten für indigene Gemeinschaften und die lokale Bevölkerung."
Das Kraftwerk E.B. Campbell liegt am Saskatchewan River nordöstlich von Nipawin und wurde 1963 in Betrieb genommen. Es ist das größte Wasserkraftwerk von SaskPower und erzeugt genug Strom, um bis zu 250.000 Haushalte zu versorgen. SaskPower erklärte, dass die Renovierung die von der Provinzregierung vorgeschlagene „Saskatchewan First Energy Security Strategy and Supply Plan" unterstützt. Im Rahmen dieses Plans investiert das Versorgungsunternehmen in die Infrastruktur, um die Zuverlässigkeit zu erhalten, während es gleichzeitig daran arbeitet, bis 2050 Netto-Null-Emissionen im Stromnetz zu erreichen.
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