Forschung der University of Texas enthüllt Schlüsselfaktoren für die Auswirkungen der Wasserstoffproduktion auf das Klima
2025-03-03 15:51
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Forscher der University of Texas veröffentlichten kürzlich eine Studie in der Fachzeitschrift Communications Earth & Environment. Darin weisen sie darauf hin, dass die Klimaauswirkungen des Lebenszyklus von Wasserstoff hauptsächlich durch Produktionsmethoden und Rohstoffemissionen bestimmt werden, während Wasserstofflecks und indirekte Erwärmung weniger als 15 Prozent ausmachen. Die Studie ging von einer Wasserstoffleckrate von zwei Prozent aus und verglich die Stahlproduktion und den Schwerlasttransport auf Basis fossiler Brennstoffe und Wasserstoff. Die Ergebnisse zeigen, dass sich durch Wasserstoff bei der Stahlproduktion die Kohlendioxidäquivalentemissionen um 800 bis über 1.400 Kilogramm pro Tonne senken lassen, im Schwerlastverkehr ist der Emissionsminderungseffekt jedoch nicht signifikant.

Die Studie hebt hervor, dass die Kohlenstoffintensität der Stromquelle und die Kohlenstoffintensität des Produktionsprozesses einen größeren Einfluss auf das Gesamterwärmungspotenzial der Wasserstoffproduktion haben. Der Einsatz von Wasserstoff in der Stahlindustrie birgt erhebliches Potenzial zur Emissionsreduzierung, für eine breitere Nutzung im Schwerlasttransportsektor muss die Technologie jedoch noch weiter optimiert werden.

Gleichzeitig ist die praktische Anwendung der Wasserstoffenergietechnologie mit Herausforderungen verbunden. Nikola Corp. hat vor Kurzem 95 wasserstoffbetriebene Lastwagen zurückgerufen, da es an den Schrauben des Befestigungsblocks des Wasserstofftanks Mängel gab, die ein Sicherheitsrisiko darstellen könnten. Darüber hinaus ist der Transport von Wasserstoff teuer und ineffizient, und trotz der Existenz einer Vielzahl von Transporttechnologien (wie Pipelines, Kryo-Tankwagen und Ammoniaktransportern) sind die Kostenziele für die Anwendung im großen Maßstab noch nicht erreicht. In seinem neuesten Whitepaper weist H2MOF darauf hin, dass Materialverträglichkeit, Sicherheitsherausforderungen und hohe Investitionskosten die Hauptbeschränkungen für den Wasserstofftransport darstellen.

Weltweit schreitet die Nutzung von Wasserstoffenergie immer noch voran. Der dänische Wasserstoffproduzent Everfuel hat die erste Charge Wasserstoff an die Raffinerie von Crossbridge Energy geliefert und damit einen wichtigen Schritt in Richtung seiner Nutzung in der industriellen Produktion gemacht. Laut Helena Anderson, Mitbegründerin von Ikigai Capital, seien Australien, Japan, das Vereinigte Königreich und Italien derzeit die attraktivsten Märkte für Wasserstoffenergie, insbesondere in Branchen, in denen die Emissionen schwer zu reduzieren seien und Wasserstoffenergie dort als wichtige Lösung angesehen werde.

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