de.wedoany.com-Bericht: Kürzlich haben 11 chinesische Ministerien und Behörden, darunter das Verkehrsministerium, die Nationale Kommission für Entwicklung und Reform, das Ministerium für natürliche Ressourcen sowie das Ministerium für Ökologie und Umwelt, gemeinsam den „Aktionsplan zur Förderung der großflächigen Anwendung neuer Energien-Schwerlast-Lkw“ (im Folgenden „Plan“ genannt) veröffentlicht. Darin werden Bergbauregionen, Häfen, Frachtknotenpunkte, Werksgelände und Industriegebiete als wichtige Anwendungsschwerpunkte festgelegt, um die Umstellung von Bergbautransportfahrzeugen auf neue Energien voranzutreiben. Der Plan setzt ein Entwicklungsziel bis 2030: Die Marktdurchdringungsrate neuer Energien-Schwerlast-Lkw soll 40 % erreichen, der Bestand soll 1,6 Millionen Fahrzeuge übersteigen, was einem Anteil von etwa 20 % entspricht; in Schlüsselregionen wie Peking-Tianjin-Hebei und der Fenwei-Ebene soll der Anteil der Elektrifizierung im Kurzstreckentransport auf festen Routen 80 % übersteigen.
Gemäß dem Plan werden Branchen mit hohem Energieverbrauch und hohen Emissionen wie Bergbau, Stahl, Kohlekraftwerke, Nichteisenmetalle, Kokerei und Kohlechemie in den Überwachungsbereich für sauberen Transport einbezogen. Der Einsatz neuer Energien-Schwerlast-Lkw im Fernstraßentransport von Massengütern wird geordnet vorangetrieben. Dies bedeutet, dass die Substitution durch neue Energien im Bergbautransport auf eine nationale strategische Aufgabe angehoben wurde. Bergbauunternehmen müssen die Fahrzeugerneuerung, den Aufbau von Ladeinfrastruktur und die Anpassung der Transportstruktur frühzeitig planen.
Im Bereich der Ladeinfrastruktur sieht der Plan vor, das Netz für Kurz- und Mittelstrecken-Ladeinfrastruktur in Bergbauregionen und deren Umgebung auszubauen. Die Planung der Ladeinfrastruktur soll mit der Raumplanung, der integrierten Verkehrsplanung sowie der Energie- und Stromplanung abgestimmt werden. Die lokalen Behörden werden angeleitet, je nach den örtlichen Gegebenheiten integrierte „Wind-Solar-Speicher-Lade-Tauschanlagen“ zu bauen und die Ladekosten zu optimieren. Gleichzeitig fördert der Plan die Vernetzung neuer Energien-Schwerlast-Lkw mit Betreibern aus Logistik, Energie und anderen Bereichen, um gemeinsame Betriebsplattformen aufzubauen. Neue Geschäftsmodelle wie die Trennung von Fahrzeug und Batterie, Batterieleasing und integrierte Energiedienstleistungen werden gefördert, um Bergbauunternehmen flexible Optionen für den Eigenbau oder die Inanspruchnahme von Dienstleistungen Dritter zu bieten.
Bei der Fahrzeugerneuerung setzt der Staat die Aktion zur Verschrottung und Erneuerung alter Nutzfahrzeuge fort, wobei die Umstellung auf neue Energien-Schwerlast-Lkw vorrangig unterstützt wird. Die lokalen Behörden werden ermutigt, wirtschaftliche und technische Mittel einzusetzen, um Marktteilnehmer zum Kauf und Einsatz neuer Energien-Schwerlast-Lkw zu bewegen. Branchenberechnungen zufolge kann ein reiner Elektro-Bergbau-Lkw im Vergleich zu einem Diesel-Lkw pro Fahrt etwa 90 Yuan einsparen. Im ersten „Null-Kohlenstoff-Bergbau-Transportkorridor“ des Landes in der Provinz Hubei werden 50 neue Energien-Schwerlast-Lkw eingesetzt, die jährlich etwa 3000 Tonnen Kohlenstoffemissionen einsparen können. Der Plan sieht außerdem vor, entlang des nationalen Autobahnnetzes einen 30.000 Kilometer langen Null-Kohlenstoff-Straßentransportkorridor zu schaffen. Für Szenarien wie den „Kohletransport aus Xinjiang“ und den „Kohletransport aus Shanxi, Shaanxi und der Inneren Mongolei“ wird die Schaffung von Null-Kohlenstoff-Transportrouten für Massengüter gefördert.
Die Veröffentlichung dieses Plans bietet eine klare politische Leitlinie und einen Zeitplan für die grüne Transformation des Bergbautransports. Sie wird die großflächige Anwendung neuer Energien-Schwerlast-Lkw in Bergbauszenarien beschleunigen und die Energieeinsparung, Emissionsreduzierung sowie die industrielle Modernisierung im Bergbautransportsektor vorantreiben.
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