de.wedoany.com-Bericht: Der Netzbetreiber Openreach (eine Tochtergesellschaft von British Telecom) hat Breitband-Internetdienstanbieter eingeladen, bei der Erprobung eines neuen Standardinstallationsverfahrens für Glasfaseranschlüsse bis ins Haus (FTTP) zu helfen. Dieses Verfahren geht über die derzeitige Praxis hinaus, bei der Glasfaserkabel hauptsächlich in die Wohnung der Kunden verlegt und an das interne optische Netzabschlussgerät (ONT) angeschlossen werden.

Openreach investiert bis zu 15 Milliarden Pfund in den Aufbau einer neuen Multi-Gigabit-Glasfaser-Breitbandtechnologie. Ziel ist es, bis Ende Dezember 2026 25 Millionen britische Haushalte zu erreichen; bereits jetzt sind über 23 Millionen Haushalte versorgt. Der Betreiber plant zudem, bis 2030 bis zu 30 Millionen Haushalte zu erreichen, wobei die Baupläne und das endgültige Abdeckungsziel für den Zeitraum 2027 bis 2030 noch nicht festgelegt sind.
Die Installation in den meisten neu versorgten Haushalten erfolgt im Rahmen des Standardinstallationsverfahrens des Betreibers. Dabei wird die Glasfaser in die Immobilie des Kunden geführt und an das ONT an der Wand angeschlossen. Im Großhandel wird dafür eine Anschlussgebühr von 127,26 Pfund (zzgl. Mehrwertsteuer) erhoben. Nach Sonderaktionen bieten viele Einzelhandels-Internetdienstanbieter dies in der Regel als kostenlosen Service an. Darüber hinaus bietet Openreach kostenpflichtige Premium- und erweiterte Installationsdienste an, die in der Regel mehr Arbeit oder Tests umfassen.
Openreach hat einen neuen Proof-of-Concept (PoC)-Test angekündigt, der den Standardumfang leicht erweitert, um den Anschluss von Set-Top-Boxen und WLAN-Repeatern, die von Kommunikationsanbietern bereitgestellt werden, zusätzlich zu dem bereits enthaltenen einen Gerät zu ermöglichen. Dieser Schritt spiegelt möglicherweise die Tatsache wider, dass viele Internetdienstanbieter mittlerweile Pakete anbieten, die TV-Boxen und WLAN-Mesh-Netzwerke oder Repeater-Systeme bündeln. Da dies Teil des Standardverfahrens ist, umfassen die Bemühungen von Openreach möglicherweise nicht die detaillierte Prüfung und Einrichtung aller zusätzlichen Geräte, die in der Regel vom Internetdienstanbieter oder Kunden aus der Ferne erledigt werden können.
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