Bayer wird Gründungsmitglied des ISSCR-Konsortiums für Stammzellmodelle
2026-06-16 17:59
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Die Internationale Gesellschaft für Stammzellforschung (ISSCR) gibt bekannt, dass Bayer Gründungsmitglied des „ISSCR-Konsortiums für fortgeschrittene Stammzellmodelle in der Wirkstoffforschung und -entwicklung" (ISSCR Consortium on Advanced Stem Cell-Based Models in Drug Discovery and Development) wird. Diese globale, sektorübergreifende Initiative zielt darauf ab, die verantwortungsvolle Integration von aus menschlichen Stammzellen gewonnenen Modellen in die präklinische Arzneimittelentwicklung zu beschleunigen.

Das Konsortium wird gemeinsam von Daniela Cornacchia (AstraZeneca, USA) und Shuibing Chen (Weill Cornell Medicine, USA) geleitet. Es führt eine koordinierte internationale Anstrengung an, um die regulatorische Anerkennung und industrielle Nutzung von aus menschlichen Stammzellen gewonnenen Modellen – einschließlich Organoiden, konstruierten Geweben und mikrophysiologischen Systemen – als neue Methoden (New Approach Methodologies, NAMs) in der Wirkstoffforschung und -entwicklung zu fördern.

Ziel des Konsortiums ist die Etablierung standardisierter Bewertungsrahmen, Leistungskriterien und regulatorischer Leitlinien, um den geeigneten Einsatz dieser humanrelevanten Modelle in präklinischen Entscheidungen zu unterstützen. Durch die Zusammenführung von Wissenschaft, Industrie und Regulierungsbehörden werden standortübergreifende Datensätze zusammengestellt und harmonisiert, die Modellleistung mit klinischen Ergebnissen verglichen und eine interoperable Dateninfrastruktur entwickelt, einschließlich eines offenen Repositoriums für stammzellbasierte NAM-Daten. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, regulatorisches Vertrauen und Validierung aufzubauen und stammzellbasierte Modelle in die zukünftige Wirkstoffforschung und Sicherheitsbewertung zu integrieren. Darüber hinaus stehen die Aktivitäten des Konsortiums im Einklang mit den jüngsten regulatorischen und politischen Trends hin zu NAMs und einer stärkeren Fokussierung auf humanbasierte Forschung.

Keith Alm, CEO der ISSCR, erklärte, dass das Konsortium auf jahrzehntelanger fundierter Stammzellwissenschaft aufbaut und das Engagement von Bayer dazu beiträgt, diese wissenschaftliche Grundlage in die Standards, Werkzeuge und Infrastrukturen zu übersetzen, die für die verantwortungsvolle Integration von Modellen in die Arzneimittelentwicklung erforderlich sind – und so zu einer vorhersagbareren präklinischen Forschung und letztlich besseren Ergebnissen für Patienten führt.

Bayer tritt dem Konsortium als Gründungsmitglied bei, gemeinsam mit der Burroughs Wellcome Fund; zu den weiteren Beitragsmitgliedern zählt Xellar Biosystems. Das Konsortium plant zudem eine Fachtagung mit dem Titel „ISSCR-Konsortium: Stammzellmodelle für die Arzneimittelentwicklung" auf der ISSCR-Jahrestagung 2026 in Montreal, Kanada, die den Teilnehmern die Möglichkeit bietet, die Ziele, Prioritäten und den Umsetzungszeitplan des Konsortiums kennenzulernen und zu diskutieren. Die Internationale Gesellschaft für Stammzellforschung (@ISSCR) ist mit Vertretung in über 80 Ländern die führende globale, interdisziplinäre wissenschaftliche Organisation, die sich der Förderung der Stammzellforschung und ihrer Translation in die Medizin widmet.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com