de.wedoany.com-Bericht: BYD arbeitet mit Intelematics zusammen, um für den australischen Markt eine fortschrittliche eCall-Funktion einzuführen, die zunächst im kürzlich auf den Markt gebrachten SUV-Modell Sealion 8 zum Einsatz kommt.
Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung wird die Connected-Vehicle-Plattform von Intelematics in die Fahrzeuge von BYD integriert und bietet Funktionen für automatische Kollisionsbenachrichtigung (ACN) und Notruf (SOS). Die Technologie soll voraussichtlich auf die zukünftige Modellpalette von BYD ausgeweitet werden. Die Plattform kombiniert die Vernetzungsfähigkeiten des Fahrzeugs mit einem rund um die Uhr verfügbaren menschlichen Unterstützungsdienst, um Fahrern und Passagieren nach einem Unfall zeitnahe Hilfe zu leisten. Bei einem Unfall überträgt das System automatisch Fahrzeugdaten, die es den Rettungskräften ermöglichen, die Situation vor Ort einzuschätzen und Hilfe zu entsenden.
Diese Zusammenarbeit trägt auch dazu bei, die bevorstehenden Anforderungen des australischen Neuwagen-Bewertungsprogramms (ANCAP) an die Sicherheit nach einem Aufprall zu erfüllen. Ab 2026 wird ANCAP Fahrzeuge, die eine Fünf-Sterne-Sicherheitsbewertung anstreben, dazu ermutigen, mit einem eCall-System ausgestattet zu sein. Neben der Erfüllung der standardmäßigen eCall-Anforderungen wird das System von BYD den Rettungsdiensten detailliertere Kollisionsinformationen liefern, darunter die Position der ausgelösten Airbags, die Anzahl der Insassen, die Aufprallzone des Fahrzeugs, die Geschwindigkeit und die Fahrtrichtung.
Stephen Collins, Chief Operating Officer von BYD, erklärte, dass die Zusammenarbeit mit Intelematics ein entscheidender Schritt für BYD sei, um den australischen Nutzern ein umfassendes Fahrerlebnis zu bieten. Durch die Integration der fortschrittlichen eCall-Technologie werde das Kundenvertrauen gestärkt, die Sicherheitserwartungen erfüllt und die Position von BYD als innovative Marke gefestigt. Rob Finney, Geschäftsführer von Intelematics, sagte, dass durch die Bereitstellung umfangreicherer Kollisionsdaten – von Airbagauslösung und Aufprallzone bis hin zur Anzahl der Insassen – den Rettungsdiensten klarere Informationen geliefert würden, um sicherzustellen, dass im Bedarfsfall die richtige Hilfe zur richtigen Zeit am richtigen Ort eintrifft. Dies sei eine Kombination aus lokalen Fähigkeiten und globaler Fahrzeuginnovation, die darauf abzielt, die Sicherheitsergebnisse und das Vertrauen der BYD-Fahrer in Australien zu verbessern.
Da sich die Hersteller auf die sich ändernden Anforderungen an die Fahrzeugsicherheitsbewertung vorbereiten, stellt diese Einführung die neueste Erweiterung der vernetzten Fahrzeugsicherheitsdienste auf dem australischen Markt dar.
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