Südkoreanische Internetförderungsagentur wählt sechs Konsortien für 4,5 Milliarden Won schweres nationales Cybersicherheitssystem-Projekt aus
2026-06-17 15:00
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de.wedoany.com-Bericht: Die Korea Internet & Security Agency (KISA) gab am 17. bekannt, dass sie gemeinsam mit dem Ministerium für Wissenschaft und IKT sechs Konsortien aus nationalen und öffentlichen Einrichtungen sowie inländischen Sicherheitsunternehmen ausgewählt hat, um das „Projekt zur Einführung des nationalen Cybersicherheitssystems (N2SF) 2026“ offiziell voranzutreiben.

Das nationale Cybersicherheitssystem (N2SF) ist eine neue Sicherheitspolitik, die von Institutionen gehaltene Geschäftsinformationen in drei Stufen – vertraulich, sensibel und öffentlich – einteilt und je nach Bedeutung der Informationen differenzierte Sicherheitsniveaus anwendet. Ziel ist es, die traditionelle physische Netzwerktrennung zu ersetzen und ein datenzentriertes Sicherheitssystem zu etablieren, das sowohl Sicherheit als auch Geschäftseffizienz gewährleistet. Bisher trennten nationale und öffentliche Einrichtungen gemäß der Politik des Nationalen Geheimdienstes das Internetnetzwerk und das Geschäftsnetzwerk physisch, um sensible Informationen zu schützen. Mit der zunehmenden Nutzung von KI und Cloud-Diensten steigt jedoch der Bedarf an einer Änderung der Netzwerktrennungspolitik, um die digitale Transformation und Geschäftsinnovation voranzutreiben. Daher erstellte der Nationale Geheimdienst im letzten Jahr das nationale Cybersicherheitssystem, das Sicherheitsniveaus je nach Informationsbedeutung differenziert anwendet, und überarbeitete in diesem Jahr die grundlegenden Richtlinien zur nationalen Cybersicherheit, um es als offizielle Politik zu etablieren.

Ausgewähltes Konsortium für das N2SF-Einführungsunterstützungsprojekt

Um die reibungslose Umsetzung dieser Politik in der Praxis zu gewährleisten, startete KISA im März dieses Jahres eine öffentliche Ausschreibung für das „Projekt zur Einführung des nationalen Cybersicherheitssystems 2026“ mit einem Volumen von 4,5 Milliarden Won, das sich an nationale und öffentliche Einrichtungen sowie inländische Sicherheitsunternehmen richtet. Dieses Projekt ist die Folgephase des im letzten Jahr durchgeführten Pilotprojekts und konzentriert sich darauf, die Informationsdienstmodelle des nationalen Cybersicherheitssystems in realen Geschäftsumgebungen anzuwenden, anstatt nur in der Validierungsphase zu bleiben. Zu den unterstützten Modellen gehören die Anwendung generativer KI (Modell 2), cloudbasierte Dokumentensysteme (Modell 8) und andere Informationsdienstmodelle, die die Geschäftsmerkmale der jeweiligen Einrichtungen widerspiegeln.

Dieses Projekt bietet eine Gelegenheit, die technologische Wettbewerbsfähigkeit inländischer Sicherheitsunternehmen im Übergangsprozess zum nationalen Cybersicherheitssystem zu validieren. Sicherheitstechnologien in Bereichen wie Zero Trust, Datensicherheit, Zugriffskontrolle, KI-Sicherheit und Cloud-Sicherheit werden in realen öffentlichen Geschäftsumgebungen eingesetzt, was voraussichtlich positive Auswirkungen auf die zukünftige Expansion des öffentlichen Marktes und die Einführung im privaten Sektor haben wird. Nach schriftlicher und mündlicher Bewertung wählte KISA am 1. Juni endgültig Konsortien aus, die aus sechs Bedarfseinrichtungen – dem Ministerium für Klima, Energie und Umwelt · KEPCO KDN, dem Ministerium für Gleichstellung und Familie, dem Postdienst-Hauptquartier, der Korea Expressway Corporation, der Korea Real Estate Agency und der Korea Research Foundation – sowie den diese Einrichtungen unterstützenden Sicherheitsunternehmen bestehen. Die teilnehmenden Unternehmen werden über einen Zeitraum von etwa sieben Monaten (bis Dezember) die Einrichtungen beim Aufbau des nationalen Cybersicherheitssystems und der Anwendung von Informationsdienstmodellen unterstützen.

Gleichzeitig plant KISA, im Juli ein zusätzliches Pilotprojekt für zentrale Verwaltungsbehörden durchzuführen, um die Sicherheit und Anwendbarkeit von Informationsdienstmodellen des nationalen Cybersicherheitssystems wie sichere drahtlose Geschäftsumgebungen und die Anwendung generativer KI zu validieren. Lee Yong-pil, Leiter der Abteilung für digitale Bedrohungsprävention der Korea Internet & Security Agency, erklärte, dass der Übergang zum nationalen Cybersicherheitssystem neue Wachstumschancen für die inländische Sicherheitsindustrie bieten könne. Durch dieses Unterstützungsprojekt werde das Verständnis der Politik vor Ort verbessert und die stabile Integration verschiedener neuer Sicherheitstechnologien in reale Geschäftsumgebungen aktiv gefördert.

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