Kosten für Umgehungsstraße in Hereford, Großbritannien, auf 42 Millionen US-Dollar geschätzt, Baubeginn Ende 2026
2026-06-17 15:15
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de.wedoany.com-Bericht: Die Stadt Hereford in Großbritannien plant den Bau einer etwa 8 Kilometer langen Umgehungsstraße. Das Projekt soll Ende 2026 beginnen, die geschätzten Kosten belaufen sich auf 42 Millionen US-Dollar.

Das Projekt geht auf die Verkehrsprobleme der bestehenden A49 zurück. Derzeit müssen Nord-Süd-Verkehrsströme das historische Stadtzentrum von Hereford durchqueren, was zu schweren Staus und Sicherheitsrisiken führt. Die Stadt kann bei starken Regenfällen von Überschwemmungen betroffen sein, was die Verkehrsverzögerungen auf der A49 weiter verschärft. Hereford gehört zu den Städten mit den schwersten Verkehrsverzögerungen im Südwesten Großbritanniens. Aktivisten treiben das Projekt seit Jahren voran. Es gibt jedoch auch Gegner, die die hohen Kosten des Projekts kritisieren und darauf hinweisen, dass die lokalen Behörden aufgrund von Budgetbeschränkungen dringendere Bedürfnisse haben.

Die geplante Route umschließt den Westen der Stadt. Der Bau der neuen Umgehungsstraße erfolgt in zwei Phasen. Die erste Phase umfasst die Verbindung der A465 und der A49. Für einen 3,6 Kilometer langen Abschnitt liegt bereits die Baugenehmigung vor. Der Baubeginn ist für Dezember 2026 geplant, die Fertigstellung wird für 2028 erwartet. Die zweite Phase wird die gesamte Umgehungsroute vervollständigen.

Gleichzeitig sorgt ein neu gebautes Autobahnkreuz im Südwesten Großbritanniens für Kontroversen. Das Kreuz wurde 2019 fertiggestellt und liegt an der M49, die die Autobahnen M4 und M5 verbindet.

Aufgrund komplexer Grundstücksverhältnisse rund um das Kreuz wurde die Zufahrtsstraße zum westlich gelegenen Kurzstrecken-Industriepark nie fertiggestellt. Ebenso wurde die Straßenanbindung östlich des Kreuzes nie realisiert.

Zu den Vorschlägen für die Nutzung des Kreuzes gehört, es bis zur Fertigstellung der Industriepark-Zufahrt als Austragungsort für Radsportveranstaltungen zu nutzen.

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