de.wedoany.com-Bericht: Shigeru Yamada, CEO von Japan Cosmo Holdings (Muttergesellschaft Shigeru Corporation), erklärte, dass das Unternehmen trotz des anhaltenden Iran-Krieges weiterhin auf Rohölbeschaffung und Upstream-Investitionen im Nahen Osten fokussieren werde, mit der Begründung, dass die Kostenwettbewerbsfähigkeit des Nahost-Öls und seine Produkte für die Verarbeitung in den Raffinerien des Unternehmens geeignet seien.
Ähnlich wie andere große japanische Raffineriebetreiber bezog der drittgrößte japanische Ölraffineur vor Ausbruch des Krieges am 28. Februar etwa 95 % seines Rohöls aus dem Nahen Osten. Diese hohe Abhängigkeit macht das Unternehmen anfällig für Versorgungsunterbrechungen und veranlasst es, nach alternativen Quellen zu suchen.
Yamada sagte auf einer Pressekonferenz: „Aus Sicherheitssicht erkennen wir, dass eine Abhängigkeit von 95 % ein Problem darstellt.“ Er betonte jedoch, dass der Schwerpunkt darauf liegen sollte, die Gesamtabhängigkeit von Nahost-Öl zu verringern, anstatt den Nahost-Markt selbst aufzugeben. Yamada erklärte, Cosmo werde seine Bemühungen verstärken, die Versorgungsquellen im Notfall zu diversifizieren, und erwäge Maßnahmen, um die Raffinerien in die Lage zu versetzen, eine größere Bandbreite an Rohölsorten zu verarbeiten.
Der neu veröffentlichte langfristige Plan von Cosmo läuft bis 2035 und zielt darauf ab, die Ölproduktion in Abu Dhabi zu steigern, indem die Produktion aus bestehenden Feldern (einschließlich des Hail-Feldes) maximiert und neue Projekte entwickelt werden, um die Rohölproduktion von derzeit 43.000 Barrel pro Tag auf 51.000 Barrel im Jahr 2028 zu erhöhen. Das Unternehmen wird auch den Ausbau der Erdgasförderung prüfen und die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Arabischen Emiraten festigen.
Cosmo plant, in den nächsten zehn Jahren jeweils 300 Milliarden Yen in das Upstream- und Ölgeschäft sowie 200 Milliarden Yen in die Strom-Lieferkette zu investieren. Das Unternehmen strebt für das Geschäftsjahr 2035 einen wiederkehrenden Gewinn von 250 Milliarden Yen an, gegenüber 165,7 Milliarden Yen im Geschäftsjahr 2025. Auf der Suche nach Wachstum will das Unternehmen vom Ölgeschäft in den Materialbereich diversifizieren, der Materialien für Produkte wie Halbleiter und elektronische Komponenten umfasst, deren Nachfrage voraussichtlich durch Künstliche Intelligenz und Digitalisierung steigen wird. Das Unternehmen plant auch die Erschließung von Lithiumvorkommen, die für Lithiumbatterien benötigt werden. Darüber hinaus erwägt Cosmo den Einsatz von Flüssigerdgas als Brennstoff für die Stromerzeugung. (1 USD = 160,8800 JPY)
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