de.wedoany.com-Bericht: Die außerordentliche Hauptversammlung der Irani Papel e Embalagem S.A. hat das Projekt Gaia XII, das Ausbauprojekt für die Papierfabrik in Minas Gerais (Expansão Papel MG), offiziell genehmigt. Die Gesamtinvestitionssumme für das Ausbauprojekt beläuft sich auf 514 Millionen BRL, wobei die Nettoinvestitionsausgaben 453 Millionen BRL betragen. Das Projekt soll bis 2029 abgeschlossen sein.

Der Ausbauplan umfasst eine umfassende Modernisierung der bestehenden Maschinen, die Installation neuer Systeme, eines Kessels und einer Abwasserbehandlungsanlage sowie die Implementierung neuer Automatisierungssysteme und die Verbesserung der Infrastruktur des Werks, um dessen Betriebsstandards an die anderen Werke des Unternehmens anzugleichen. Das Unternehmen erwartet, dass das Projekt eine jährliche Kapazitätssteigerung von rund 36.000 Tonnen für das Werk bringen wird. Darüber hinaus wird eine Verbesserung der Papierqualität und -leistung erwartet, einschließlich einer Reduzierung des Flächengewichts, sowie eine Steigerung der Betriebseffizienz, die sich in niedrigeren Dampf- und Energiekosten niederschlagen soll.
Neben dem Projekt in Minas Gerais hat der Vorstand auch eine grundsätzliche konzeptionelle Genehmigung für die Strategie des nächsten Investitionszyklus des Unternehmens erteilt – die Plattform Neos (Plataforma Neos). Dieser Plan sieht organisches Wachstum durch den Bau von zwei neuen Verpackungsfabriken und einer neuen Papiermaschine vor. Das Unternehmen hat keine konkreten Beträge oder Details bekannt gegeben. Gemäß dem Beschluss wurde die Geschäftsführung ermächtigt, die Machbarkeitsstudien für die Plattform Neos fortzusetzen. Jede einzelne Investition oder jedes Projekt innerhalb dieses neuen Zyklus muss in Zukunft dem Vorstand zur spezifischen Analyse und Genehmigung vorgelegt werden, bevor es umgesetzt werden kann.
Im Bereich der Kapitalmaßnahmen hat Irani gleichzeitig die Erhöhung des Grundkapitals um 30 Millionen BRL durch die Kapitalisierung von Gewinnrücklagen genehmigt. Nach Angaben des Unternehmens machten die anwesenden Aktionäre 57,24 % der ausgegebenen Stammaktien aus. Aus dem Sitzungsprotokoll geht hervor, dass die Kapitalerhöhung aus den einbehaltenen Gewinnrücklagen des Unternehmens finanziert wird. Der Vorschlag wurde per Abstimmung mit 131,9 Millionen Ja-Stimmen, etwa 7.000 Nein-Stimmen und 21.200 Enthaltungen angenommen. Dieser Vorgang beinhaltet keine Ausgabe neuer Aktien; die Kapitalveränderung resultiert aus der Einziehung eigener Aktien, eine Maßnahme, die bereits im September 2025 vom Vorstand genehmigt wurde. Gemäß dem Beschluss erhöht sich das Gesamtgrundkapital von Irani auf 676,9 Millionen BRL, aufgeteilt in 230,5 Millionen nennwertlose Namensstammaktien.
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