de.wedoany.com-Bericht: Der usbekische Präsident Shavkat Mirziyoyev hat im Juni 2026 den Fünfjahres-Entwicklungsplan für kritische Mineralien von 2026 bis 2030 offiziell verabschiedet. Geplant sind 120 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 4,2 Milliarden US-Dollar. Ziel ist es, den Bergbauumsatz bis 2028 auf 1 Milliarde US-Dollar und bis 2030 auf 2 Milliarden US-Dollar zu steigern. In diesem Jahr werden zunächst 12 Projekte mit einem Investitionsvolumen von 166 Millionen US-Dollar gestartet, um die drei bisher im Land nicht vorhandenen Metalle Selen, Tellur und Niob in Serie zu produzieren sowie 21 importsubstituierende Produkte wie Automobilkomponenten zu entwickeln.
Usbekistan verfügt über reiche strategische Mineralvorkommen, exportierte jedoch lange Zeit hauptsächlich Rohstoffe, während die Tiefenverarbeitungskapazitäten schwach waren und hochwertige Metalle sowie Industrie-Mineral-Komponenten stark importiert wurden. Der neue Plan verlagert den Fokus von extensivem Bergbau auf einen integrierten Weg von der Rohstoffverarbeitung bis zur Fertigproduktherstellung, wobei die vollständige Wertschöpfungskette von Wolfram und Molybdän gestärkt werden soll. Die Regierung modernisiert gleichzeitig den Wissenschafts- und Innovationspark „Zukunftsmetalle“ in Chirchiq, öffnet den Markt vollständig für ausländische Investitionen und nutzt ausländisches Kapital und Technologie, um die Projektumsetzung voranzutreiben. Diese Maßnahmen werden dazu beitragen, die Lücke bei industriellen Rohstoffen zu schließen, die heimische Automobilindustrie zu stärken und das Exportvolumen hochwertiger Mineralien zu steigern.
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