de.wedoany.com-Bericht: Lars Erik Lunøe, Führungskraft des norwegischen Verbundwerkstoffunternehmens UAC, erläuterte die Haupttreiber für den Aufbau von Produktionskapazitäten in China. China hat in mehreren Schlüsselbereichen der Wasserstoff-Wertschöpfungskette bereits eine weltweit führende Position eingenommen, darunter der Hauptanteil an der globalen Elektrolyseur-Produktion, der Betrieb einer der größten und am schnellsten wachsenden Flotten von Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen sowie der kontinuierliche Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur in ähnlichem Tempo wie Japan und Südkorea. Dank einer starken nationalen Strategie und tief verwurzelter Industriecluster hat China das Potenzial, der weltweit größte Wasserstoffmarkt zu werden, was für UACs kosteneffiziente Typ-IV-Glasfasertechnologie einen enormen potenziellen Inlandsmarkt bietet.
Kristiansand bleibt das Exzellenzzentrum von UAC für Verbundwerkstofftechnologieentwicklung und europäische Versorgung. Im Gegensatz dazu ermöglicht die neu errichtete 12.000 Quadratmeter große moderne Fertigungsanlage in Jiaxing die Nutzung lokaler Lieferketten und Arbeitskräfte, um höhere Kapazitäten zu wettbewerbsfähigeren Kosten anzubieten. Diese Anlage wird den asiatisch-pazifischen Markt einschließlich Australien und Neuseeland bedienen und die Transportkosten für Kunden senken. Die globale Produktionskapazität von UAC wird sich mit Inbetriebnahme dieser Anlage verdreifachen, und in Zukunft könnten in den Betrieben in China und Norwegen jährlich bis zu 24.000 Flaschen mit einem Fassungsvermögen von 2.000 Litern produziert werden.
Lunøe wies darauf hin, dass sich der chinesische Markt für Wasserstoffspeicherbehälter noch in einem frühen bis mittleren Reifestadium befindet, dominiert von traditionellen Stahllösungen, und sich derzeit in einer Transformationsphase befindet. Um die erwartete Wasserstoffnachfrage zu decken, insbesondere in industriellen Anwendungen und im Verkehrssektor, müssen die Logistikprozesse leichter, sicherer und kosteneffizienter werden.
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