de.wedoany.com-Bericht: Die erste Phase des Programms zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur in Usbekistan wurde im Juni dieses Jahres abgeschlossen und umfasste 306 abgelegene Gemeinden in den ländlichen Gebieten der Provinzen Andijon, Fergana, Namangan, Jizzax und Sirdaryo. In diesen Gemeinden genehmigten und überwachten die Bewohner die Umsetzung von über 900 Infrastrukturprojekten, darunter den Bau und die Sanierung von Straßen und Brücken, Wasserversorgungs- und Stromversorgungssysteme, Schulen und Kindergärten, wovon rund eine Million ländliche Bewohner profitierten.

Die zweite Phase des Programms wird vom usbekischen Ministerium für Wirtschaft und Finanzen in 296 abgelegenen Gemeinden der ländlichen Gebiete der Provinzen Andijon, Fergana, Namangan, Jizzax, Sirdaryo und Taschkent fortgesetzt. Die Gesamtfinanzierung des Projekts beträgt 340 Millionen US-Dollar, wobei die Mittel von der Weltbank, der Asiatischen Infrastrukturinvestmentbank (AIIB) und der usbekischen Regierung bereitgestellt werden. Nach Angaben des Pressedienstes der Weltbank wird das Programm bis 2031 für rund 1,2 Millionen ländliche Bewohner (darunter 600.000 Frauen und 300.000 junge Menschen) die Straßen, Trinkwasserversorgungssysteme, Stromversorgung und andere öffentliche Dienstleistungen verbessern.
In 15 Pilotgemeinden ist die Einrichtung von Geschäftsentwicklungszentren geplant, die Unternehmer in den Bereichen landwirtschaftliche Verarbeitung und Kleinproduktion unterstützen, ihnen helfen, den Zugang zu Finanzierungen zu erweitern, ihre Fähigkeiten zu verbessern und neue Märkte zu erschließen. Durch die Umsetzung des Projekts wird voraussichtlich die Schaffung von rund 1.500 direkten Arbeitsplätzen erwartet. In Kombination mit anderen landwirtschaftlichen und unternehmerischen Entwicklungsprojekten der Weltbank wird das Programm in den genannten Gemeinden dazu beitragen, rund 25.000 neue, besser bezahlte Arbeitsplätze zu schaffen.
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