de.wedoany.com-Bericht: SpaceX‘s Starlink treibt die Bereitstellung von Satelliten der dritten Generation (V3) voran und plant einen Satelliten-Internetdienst mit einer Downlink-Rate von 1 Gbit/s. Die weltweite Nutzerzahl des Unternehmens hat die 10-Millionen-Marke überschritten.

Im Vergleich zu den Vorgänger-V2-Satelliten mit einer Bandbreite von etwa 96 Gbit/s pro Satellit wurde die Bandbreite der V3-Satelliten auf über 1 Tbit/s erhöht, was die Netzwerkverarbeitungskapazität verzehnfacht. Die großflächige Bereitstellung der V3-Satelliten ist auf die schwere Trägerrakete Starship von SpaceX angewiesen. Diese Rakete kann bis zu 60 V3-Satelliten pro Start befördern, während die aktuelle V2-Satellitenladung etwa 27 Satelliten beträgt. Für Endnutzer wird die Downlink-Rate von derzeit etwa 400 Mbit/s auf stabile 1 Gbit/s steigen.
Dieser Gigabit-Dienst konkurriert nicht direkt mit Glasfaser in städtischen Gebieten. FttH-Netze bieten Vorteile in Bezug auf Stabilität und Latenz und sind nicht von Faktoren wie Wetter oder der Anzahl der Nutzer in derselben Zelle abhängig. Die Technologie ist eine Alternative zu 4G- und 5G-Festnetz-Breitbandroutern, insbesondere in Gebieten, in denen Betreiber keine optischen Zugangsknoten installiert haben. In diesen Regionen ist der Mobilfunkdienst durch überlastete Basisstationen und instabile Raten eingeschränkt, während der Satellitendienst nicht von geografischen Faktoren beeinflusst wird.
SpaceX‘s Starlink hat seine kommerziellen Tarife bereits an die Geschwindigkeiten angepasst. In Frankreich ist die Produktlinie in drei Wohnstufen unterteilt: Der Einstiegstarif Résidentiel Lite kostet 29 Euro pro Monat und begrenzt die Rate auf etwa 100 Mbit/s; der mittlere Tarif Standard kostet 39 Euro pro Monat mit einer theoretischen maximalen Kapazität von 200 Mbit/s; der Premium-Tarif Résidentiel Max kostet 59 Euro pro Monat mit einem Limit von 400 Mbit/s. Um die Gigabit-Rate der V3-Satelliten zu nutzen, müssen Nutzer wahrscheinlich den Résidentiel Max-Tarif wählen und mit einem Empfangsgerät ausgestattet sein, das die neuen Frequenzen unterstützt.
Derzeit betreibt SpaceX‘s Starlink über 10.000 Satelliten in niedrigen Umlaufbahnen und hat weltweit mehr als 10 Millionen Nutzer.
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