de.wedoany.com-Bericht: Kemira und IFF haben beschlossen, die Produktionsanlage ihres Joint Ventures Alpha Bio von Kotka nach Hanko in Finnland zu verlegen. Die Partner hatten das Gemeinschaftsprojekt ursprünglich im Jahr 2025 angekündigt und die Anlage zunächst in der IFF-Bioraffinerie in Kotka geplant, haben sich nun aber für Hanko als bevorzugten Standort entschieden. Mit der Standortverlegung haben die beiden Unternehmen den Projektzeitplan überarbeitet; die kommerzielle Produktion soll voraussichtlich ab 2029 anlaufen, was einer Verzögerung gegenüber dem ursprünglich für Ende 2027 geplanten Termin entspricht. Die Investitionssumme für das Projekt beträgt rund 130 Millionen Euro.

Alpha Bio ist ein Joint Venture, an dem Kemira und IFF jeweils zu 50 % beteiligt sind. Es konzentriert sich auf die Herstellung erneuerbarer biobasierter Materialien aus pflanzlichen Zuckern unter Nutzung der proprietären DEB-Technologie (Designer Enzymatic Biomaterials) von IFF. Diese Hochleistungs-Biomaterialien können in industriellen Anwendungen wie der Papier-, Karton- und Wasseraufbereitung fossile Derivate ersetzen. Kemira behält die exklusiven globalen Vermarktungsrechte für DEB-basierte Materialien in diesen Märkten.
Mit der Standortverlegung haben die beiden Unternehmen den Projektzeitplan überarbeitet; die ursprünglich für Ende 2027 geplante kommerzielle Produktion soll nun voraussichtlich 2029 anlaufen. Beide Unternehmen erklärten, dass sie weiterhin entschlossen seien, die Produktion nachhaltiger Materialien auszubauen und die Nachfrage nach erneuerbaren Alternativen zu decken.
Die Alpha Bio-Anlage wird die DEB-Technologie nutzen, um pflanzliche Rohstoffe in fortschrittliche Biopolymere umzuwandeln. Diese Materialien zeichnen sich durch höhere Reinheit, Konsistenz und Leistungsfähigkeit aus, tragen zur Verringerung der Abhängigkeit von traditionellen fossilen Produkten bei und unterstützen die Ziele der Kreislaufwirtschaft. Kemira und IFF arbeiten seit 2020 an der DEB-Technologie zusammen und haben die Plattform von der Entwicklungsphase bis zur kommerziellen Produktion im großen Maßstab vorangetrieben.
Die Anlage in Hanko wird eine Rolle bei der Versorgung mit biobasierten Materialien in Bereichen wie Papierverpackung, Beschichtungen und Wasseraufbereitung spielen, Finnlands Position als Zentrum für nachhaltige industrielle Innovation stärken und gleichzeitig den Übergang zu einer erneuerbaren und ressourcenschonenden Fertigung unterstützen.
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