Italienische RFI treibt groß angelegte Modernisierung der lombardischen Eisenbahninfrastruktur voran
2026-06-21 15:30
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de.wedoany.com-Bericht: Die Rete Ferroviaria Italiana (RFI) setzt in der Lombardei ein umfangreiches Wirtschaftsprogramm um, um die Modernisierung der regionalen Eisenbahninfrastruktur voranzutreiben. Kernziele sind die Verbesserung der Pünktlichkeit und der Sicherheitsstandards sowie die Optimierung des Reiseerlebnisses für Pendler. Die Umsetzungsdetails und der Baufortschritt dieses Programms sind zu zentralen Themen der regelmäßigen Gespräche zwischen der RFI-Führung und dem Assessorato regionale alle Infrastrutture e Opere pubbliche der Lombardei geworden.

Diese fünfjährige Finanzstrategie investiert erhebliche Mittel, um die Gesamtleistung der am stärksten frequentierten Strecken des öffentlichen Nahverkehrs in der Region zu verbessern. Zahlreiche geplante Maßnahmen haben sich in konkrete Bauprojekte verwandelt, die schrittweise Bahnübergänge beseitigen und den Verkehrsfluss optimieren. Bei den laufenden Arbeiten zur Erhöhung der Netzkapazität verstärkt die RFI die am stärksten belasteten Strecken des Regional- und Vorortverkehrs. Zu den Hauptprojekten gehören: der zweigleisige Ausbau der Strecken Codogno–Mantova (erster Abschnitt: Piadena–Mantova) und Ponte San Pietro–Bergamo–Montello (erster Abschnitt: Ponte San Pietro–Bergamo); der viergleisige Ausbau strategischer Hauptstrecken zu den städtischen Knotenpunkten, wie der Strecken Rho–Parabiago und Milano Rogoredo–Pavia (erster Abschnitt: Rogoredo–Pieve Emanuele), die durch Regional-, Fern- und Güterverkehr stark belastet sind; sowie die Entwicklung neuer Hochgeschwindigkeits-/Hochleistungsstrecken (AV/AC), einschließlich der Strecke Brescia–Verona, die darauf abzielt, die regionale Anbindung zu stärken und in die wichtigsten europäischen Korridore zu integrieren.

Ein vorrangiger Weg der Modernisierung ist die Einführung fortschrittlicher Zugsteuerungs- und Abstandssysteme. Die schrittweise Einführung der europäischen Zugsteuerungstechnologie wird veraltete nationale Systeme ersetzen und einen dichteren Verkehrsfluss ermöglichen, insbesondere in den am stärksten überlasteten städtischen Knotenpunkten. Der digitale Transformationsprozess geht einher mit den Zielen der ökologischen Nachhaltigkeit und der Dekarbonisierung. Für noch nicht elektrifizierte Strecken treibt die RFI auch Elektrifizierungsprojekte voran. Gleichzeitig wird der Schienengüterverkehr stark gefördert, um die Verlagerung von der Straße auf die Schiene zu unterstützen. Die entlang der transeuropäischen Korridore geplanten Arbeiten zielen darauf ab, das lombardische Netz hinsichtlich Zuglänge, kombinierter Verkehrsladeprofile und Achslasttoleranzen an EU-Standards anzupassen, unterstützt durch bedeutende strukturelle Aufwertungen der wichtigsten Güterbahnhöfe der Region.

Ein Kernstück des Wandels ist die Neukonzeption der Bahnhöfe, die als multimodale Knotenpunkte in Verbindung mit dem lokalen Verkehr, Parkplätzen und Flughafeninfrastruktur neu gestaltet werden. Das spezielle Bahnhofsprogramm stellt erhebliche Mittel für die Beseitigung von baulichen Barrieren, die Erneuerung der Fahrgastinformationssysteme und die umfassende Neugestaltung der Empfangsbereiche bereit. Darüber hinaus wird die Kontinuität und Effizienz des täglichen Betriebs durch ein hochstrukturiertes Instandhaltungsprogramm gewährleistet, das jährlich Millionen von Arbeitsstunden für die systematische Erneuerung von Gleisen, Weichen und technischen Anlagen im gesamten regionalen Netz aufwendet.

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