Universität von Rhode Island: 119 Solarprojekte stark konzentriert
2026-06-22 10:01
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de.wedoany.com-Bericht: Eine Studie der University of Rhode Island zeigt, dass 119 bodenmontierte Solarprojekte mit einer installierten Leistung von 1 Megawatt oder mehr im Bundesstaat stark in bestimmten schmalen Gebieten der Counties Kent und Providence konzentriert sind, wobei der mediane Abstand zwischen den Projekten nur 1.531 Meter beträgt. Diese hohe Konzentration führt zu einer raschen Sättigung der Kapazität von Umspannwerken und treibt die Kosten für Grundstückspacht und Netzeinspeisung für Folgeprojekte in die Höhe.

Frühe Entwickler könnten sich aufgrund günstiger lokaler Bebauungsvorschriften oder offener Landschaften auf diese Gebiete konzentriert haben. Die Studie weist darauf hin, dass die Ansammlung mehrerer Multi-Megawatt-Projekte in einem Umkreis von 1 bis 5 Kilometern die verfügbare Leitungs- und Umspannwerkskapazität schnell erschöpft, was zu einem starken Anstieg der Netzeinspeisungskosten führt. Gleichzeitig verschärft der Wettbewerb um begrenzte Grundstücke die Pachtpreise und schmälert die Projektgewinnmargen.

Wenn sich Solarprojekte in bestimmten Gebieten ballen, vervielfacht sich ihre Auswirkung auf die lokale Gemeinschaft: Nicht mehr einzelne Gemeinden stehen isolierten Projekten gegenüber, sondern ganze Regionen mit mehreren Gemeinden erleben, wie große Landflächen in Solar-infrastruktur umgewandelt werden. Die Studie warnt, dass diese Konzentration lokalen Oppositionsgruppen noch mehr Argumente liefert, was zu strengeren lokalen Verordnungen, Moratorien und komplexen Genehmigungshürden führt. Da die Cluster oft Gemeindegrenzen überschreiten, können die traditionellen Bebauungsprüfungen einzelner Gemeinden den Anforderungen einer regionalen Ausdehnung kaum gerecht werden.

Die Studie zeigt, dass frühe Marktchancen in bereits etablierten Solar-Hotspots auf Hindernisse stoßen. Um eine lokale Netzsättigung und Genehmigungswiderstände zu vermeiden, müssen Entwickler über einzelne kommunale Bebauungspläne hinausgehen und sich auf eine detaillierte regionale Planung konzentrieren, nicht konzentrierte Gebiete anvisieren und vorhersagen, wo sich die nächsten regionalen Entwicklungskorridore bilden werden, bevor es zu lokalen Netzengpässen kommt. Die vollständige räumliche Analyse finden Sie hier.

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