Rio Tinto nimmt Kupferkonzentrat-Exporte aus der Oyu-Tolgoi-Mine in der Mongolei wieder auf
2026-06-23 17:35
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de.wedoany.com-Bericht: Die Oyu-Tolgoi-Kupfermine des Bergbaukonzerns Rio Tinto in der Mongolei hat den Transport von Kupferkonzentrat wieder aufgenommen. Einen Tag zuvor hatten Demonstranten eine wichtige Transportroute blockiert, was zu einer kurzzeitigen Unterbrechung der Exporte aus diesem weltweit führenden Kupferminenprojekt führte. Die Oyu Tolgoi LLC erklärte in einer Mitteilung in den sozialen Medien, dass Organisatoren einer Reformbewegung am Mittwoch Lastwagen abgefangen hätten, die auf dem Weg zur chinesisch-mongolischen Grenze waren. Die Konzentrat-Exporte seien inzwischen wieder normalisiert, jedoch gab das Unternehmen nicht bekannt, ob eine Einigung mit den Demonstranten erzielt wurde.

Der Kern der Proteste richtet sich gegen die Forderung, dass die Mongolei einen höheren Anteil an den Einnahmen aus dem Bergbau erhalten solle. Die Mine verfügt über nachgewiesene Kupferreserven von rund 31,1 Millionen Tonnen, Goldreserven von 1.328 Tonnen und Silberreserven von 7.600 Tonnen und zählt zu den größten Kupfer-Gold-Minen der Welt. Vor dem Hintergrund der steigenden Kupferpreise und des wachsenden Abbauwerts, angetrieben durch die globale Elektrifizierung und die Nachfrage nach neuen Energien, ist diese Mine ein zentraler Pfeiler für Rio Tintos Ausbau der Kupferproduktion.

Rio Tinto hält 66 % der Anteile am Oyu-Tolgoi-Projekt. Die Mine produzierte im Jahr 2025 345.000 Tonnen Kupferkonzentrat, ein Anstieg von 61 % im Vergleich zum Vorjahr, der hauptsächlich auf die kontinuierliche Produktionssteigerung im Untertagebau zurückzuführen ist. Das Unternehmen erwartet, dass die Mine bis 2030 zu den vier größten Kupferminen der Welt aufsteigen könnte, sobald die Kapazitäten im Untertagebereich weiter ausgeschöpft werden.

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