de.wedoany.com-Bericht: Sambia hat mit den USA ein Finanzierungsabkommen in Höhe von 491 Millionen US-Dollar unterzeichnet, um die Infrastruktur für kritische Rohstoffe und landwirtschaftliche Aktivitäten zu stärken. Dies ist ein entscheidender Schritt in der Strategie des Landes, die Kupferproduktion bis 2031 auf 3 Millionen Tonnen zu steigern. Das Abkommen ist eine Änderung des ursprünglichen Compact-Programms in Höhe von 491 Millionen US-Dollar, das darauf abzielt, Prioritäten neu auszurichten und die bilateralen Beziehungen zu stärken.

Das Abkommen wurde vom sambischen Ministerium für Finanzen und nationale Planung und der US-amerikanischen Millennium Challenge Corporation unterzeichnet und wird strategische Infrastrukturprojekte entlang des Lobito-Korridors unterstützen. Dieses regionale Transportnetz verbindet Sambia und die Demokratische Republik Kongo über den atlantischen Hafen Angolas mit internationalen Exportmärkten.
Die USA werden 458 Millionen US-Dollar für die Partnerschaft bereitstellen, Sambia wird 33 Millionen US-Dollar beisteuern. Ein Teil der Mittel wird für die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur in den mineralreichen Provinzen Nordwest (North-Western) und Copperbelt verwendet, was Teil des breiteren „Straßen- und Zugangsprojekts" (Roads and Access Project) ist.
Die Finanzierung wird auch Stromprojekte unterstützen. Sambia arbeitet daran, die Zuverlässigkeit des Stromnetzes zu verbessern, nachdem mehrere Jahre Dürre die Wasserkraftproduktion und die industrielle Produktion unterbrochen haben.
Neben der Infrastruktur werden die Mittel auch Reformen unterstützen, die darauf abzielen, die Governance des Bergbausektors zu stärken und private Investitionen in Explorationsaktivitäten zu mobilisieren.
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