de.wedoany.com-Bericht: Das Konsortium Libra prüft die Stromintegration der Produktionsplattformen im Vorsalz-Ölfeld Mero im Santos-Becken, um die Öl- und Gasanlagen durch den Anschluss an ein spezielles Stromnetz zu elektrifizieren.

Auf dem Transformationsdialogforum des Rio de Janeiro Energy Summit erklärte Vinícius Machado, Manager für angewandte Technologie bei Petrobras, dass der Anteil der Investitionen in die Bereiche Dekarbonisierung und Sicherheit an den obligatorischen Forschungs- und Innovationsausgaben des Konsortiums weiter steigen werde. Seiner Ansicht nach müsse das Forschungsportfolio diversifiziert werden, um den Unsicherheiten verschiedener technologischer Richtungen zu begegnen.
Machado erläuterte, dass die Unternehmen des Libra-Konsortiums – Petrobras, Shell, TotalEnergies, CNOOC und CNPC – beschlossen hätten, ihre Forschungs- und Innovationsinvestitionen zu bündeln, um die Zusammenarbeit unter dem Gesichtspunkt der gemeinsamen Risikoteilung und Nutzenmaximierung voranzutreiben.
Samuel Barreto, Forschungs- und Entwicklungsdirektor von TotalEnergies, ergänzte, dass diese Entscheidung es den Unternehmen ermögliche, ihre jeweiligen Erfahrungen und Fähigkeiten zu bündeln, um gemeinsam Lösungen zu finden. Er wies darauf hin, dass die gesamte Branche vor der Herausforderung stehe, Dekarbonisierungspfade zu finden, und die Reduzierung von Methanemissionen als Kernaufgabe betrachtet werden müsse. Er betonte, dass die Branche ihr Denken ändern und Methanlecks als ebenso schwerwiegend wie Ölunfälle ansehen müsse.
Mariana Tiengo, Projektmanagerin für digitale Technologien bei Shell, wies bei der Kommentierung des Innovationspotenzials der Branche darauf hin, dass die Öl- und Gasindustrie zum Bereich der Hightech-Technologien gehöre. Sie erwähnte, dass es eine kulturelle Kluft zwischen den Ingenieurteams und den digitalen Abteilungen der Ölkonzerne gebe, die überbrückt werden müsse, und dass Unternehmer als Brücke zwischen beiden fungieren könnten.
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