Mexiko und Indien erzielen ein jährliches Handelsvolumen von 11,7 Milliarden US-Dollar – Chancen für Exporteure
2026-06-25 11:57
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de.wedoany.com-Bericht: Das bilaterale Handelsvolumen zwischen Mexiko und Indien beläuft sich jährlich auf rund 11,7 Milliarden US-Dollar, angetrieben vor allem durch Branchen wie Fertigung, Automobil, Chemie, Pharmazie, Kunststoffe und Industriegüter. Dies eröffnet neue Chancen für Hersteller, Exporteure und Zulieferer beider Länder.

Das Interesse an einer Ausweitung der Zusammenarbeit wächst auf beiden Märkten, insbesondere in den Bereichen Kunststoffe, Petrochemie, Chemie, Pharmazie, Automobil, industrielle Fertigung und Textilien.

Unternehmen aller Branchen streben nach einer Diversifizierung ihrer Lieferanten, um geopolitische Risiken zu reduzieren und ihre Abhängigkeit von traditionellen Märkten zu verringern. Dies geschieht vor dem Hintergrund von Zolländerungen und globalen Handelsumbrüchen. Mexiko spielt in diesem Prozess eine wichtige Rolle, dank seiner Integration in Nordamerika, dem Abkommen zwischen Mexiko, den USA und Kanada (T-MEC) sowie den Chancen durch Nearshoring. Allerdings müssen die Produktions- und Logistikkapazitäten durch den rechtzeitigen Zugang zu Betriebskapital ergänzt werden.

Eine der größten Herausforderungen für Unternehmen im internationalen Handel sind verlängerte Zahlungsfristen. Bei bestimmten internationalen Transaktionen haben sich die Zahlungsziele von 60 auf 90 oder sogar 120 Tage verlängert. Dies erhöht den finanziellen Druck auf Exporteure, Hersteller und Zulieferer, die während der Wartezeit auf den Zahlungseingang weiterhin Produktionskosten, Lagerbestände, Rohstoffe und Transportkosten tragen müssen. Pramit Joshi, Senior Vice President bei Credlix, weist darauf hin, dass der Zugang zu Betriebskapital ebenso wichtig wird wie Produktions- oder Logistikkapazitäten.

Das Interesse an einer Ausweitung der Zusammenarbeit wächst auf beiden Märkten, insbesondere in den Bereichen Kunststoffe, Petrochemie, Chemie, Pharmazie, Automobil, industrielle Fertigung und Textilien. Genette Herrera, stellvertretende Direktorin von Credlix in Mexiko, erklärt, dass es derzeit Chancen gebe, die Verbindungen zwischen Käufern, Lieferanten und strategischen Partnern beider Länder zu stärken. Das Unternehmen weist darauf hin, dass die globale Handelsentwicklung die Relevanz von Finanzinstrumenten erhöht, die es Unternehmen ermöglichen, schneller auf neue Bestellungen zu reagieren, ihre Lagerbestände zu stärken und ihr internationales Geschäft auszubauen.

Credlix ist der Finanzarm von Moglix und Teil eines Ökosystems, das über 20.000 Zulieferer und 500.000 kleine und mittlere Unternehmen verbindet. Faktoren wie die logistische Infrastruktur, regulatorische Compliance, Lieferantendiversifizierung und der Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten werden entscheidend dafür sein, ob mexikanische Unternehmen in den kommenden Jahren die Chancen nutzen können, die sich aus Nearshoring, dem Abkommen zwischen Mexiko, den USA und Kanada (T-MEC) und der Stärkung der Handelsbeziehungen mit Indien ergeben.

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