Dänisches Hy2gen 100-Megawatt-Grünwasserstoffprojekt erhält Unterstützung der Europäischen Wasserstoffbank
2026-06-26 11:48
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de.wedoany.com-Bericht: Die Tochtergesellschaft des globalen Produzenten von erneuerbarem Wasserstoff Hy2gen AG (Wiesbaden, Deutschland; www.hy2gen.com), Hy2gen Nordic AS, hat kürzlich bekannt gegeben, dass ihr Albatros-Projekt für erneuerbaren Wasserstoff in das Förderprogramm der Europäischen Wasserstoffbank (EHB) aufgenommen wurde. Die EHB ist ein Finanzierungsinstrument der EU für die Wasserstoff-Wertschöpfungskette. Hy2gen erklärte, dass diese Anerkennung den potenziellen Beitrag des Projekts zur europäischen Energiewende, zur industriellen Dekarbonisierung und zur Wirtschaft des erneuerbaren Wasserstoffs widerspiegelt.

Das Albatros-Projekt befindet sich in Kassø, Dänemark, und plant den Bau einer 100-Megawatt-Elektrolyseanlage, um für Industriekunden in Deutschland und dem weiteren europäischen Markt RFNBO-zertifizierten Wasserstoff zu produzieren. Über eine Betriebsdauer von zehn Jahren wird das Projekt voraussichtlich rund 144.000 Tonnen erneuerbaren Wasserstoff produzieren und etwa 986.000 Tonnen CO₂-Äquivalent-Emissionen vermeiden, was zur Erreichung der Emissionsminderungsziele in schwer zu dekarbonisierenden Sektoren beiträgt. Das Projekt wurde im Rahmen eines wettbewerblichen Auktionsverfahrens der Europäischen Wasserstoffbank ausgewählt, mit einem Gebotspreis von 0,97 Euro pro Kilogramm erneuerbaren Wasserstoff. Die Europäische Wasserstoffbank unterstützt Projekte für erneuerbaren Wasserstoff in Form einer produktionsbasierten Prämie, die durch wettbewerbliche Auktionen ermittelt wird. Die Bieter müssen die niedrigste Prämie pro Kilogramm vorschlagen, die das Projekt kommerziell realisierbar macht. Albatros erhielt für die ersten zehn Betriebsjahre eine Prämie von 0,97 Euro pro Kilogramm, eines der wettbewerbsfähigsten Gebote in dieser Auktionsrunde. Die gewährte Prämie trägt dazu bei, die Kostenlücke zwischen erneuerbarem Wasserstoff und konventionellen Alternativen zu schließen und den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Industrieökonomie in Europa voranzutreiben.

Albatros ist strategisch in einem der führenden Zentren für erneuerbare Energien in Dänemark angesiedelt und wird an das dänisch-deutsche Wasserstoffkernnetz angeschlossen, um einen effizienten Transport von erneuerbarem Wasserstoff zu den industriellen Nachfragezentren in Deutschland und dem breiteren europäischen Wasserstoffnetz zu ermöglichen. Diese grenzüberschreitende Infrastruktur ist auch von strategischer Bedeutung: Durch die Schaffung einer direkten Verbindung zwischen den dänischen Ressourcen für erneuerbare Energien und der europäischen Industrienachfrage trägt Albatros zur Stärkung der europäischen Energieunabhängigkeit bei und verringert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffimporten, was den Kernzielen der EU-Energiesicherheitsagenda entspricht.

Hege Økland, Geschäftsführerin von Hy2gen Nordic AS, erklärte, dass Albatros das richtige Projekt sei, um den wachsenden Bedarf an erneuerbarem Wasserstoff in Deutschland zu decken. Dank der Position von Aabenraa als modernem Industriehub und der Unterstützung der Europäischen Wasserstoffbank könne das Unternehmen seinen deutschen Industriekunden erneuerbaren Wasserstoff zu möglichst niedrigen Preisen anbieten und ihnen helfen, die EU-Anforderungen an erneuerbaren Wasserstoff zu erfüllen. Cyril Dufau-Sansot, CEO der Hy2gen AG, sagte, dass Projekte wie Albatros eine zunehmend wichtige Rolle spielen werden, während Europa nach industrieller Dekarbonisierung und gestärkter Energieresilienz strebt. Durch die Verbindung dänischer Ressourcen für erneuerbare Energien mit der Industrienachfrage in ganz Europa erweitere das Projekt das Portfolio von Hy2gen weiter und bekräftige das Engagement des Unternehmens, die für die Energiewende erforderlichen erneuerbaren Moleküle bereitzustellen.

Albatros wird voraussichtlich während der Bauphase bis zu 500 Arbeitsplätze sowie etwa 30 bis 40 dauerhafte Betriebsstellen schaffen und gleichzeitig Chancen für lokale Lieferanten, Auftragnehmer und Dienstleister bieten. Der Baubeginn ist für 2028 geplant, die Inbetriebnahme für 2031. In den kommenden Monaten wird Hy2gen die technische Entwicklung und Genehmigungsverfahren vorantreiben und den Dialog mit der Stadtverwaltung und lokalen Interessengruppen fortsetzen.

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