de.wedoany.com-Bericht: Die DMG MORI Ultrasonic Lasertec GmbH, ein Unternehmen der DMG MORI Group, hat kürzlich die Erweiterung ihres Werks in Stipshausen, Deutschland, abgeschlossen. Hinzugekommen sind 1.400 Quadratmeter für Produktion, Logistik und Forschung & Entwicklung. Der neue Bereich umfasst auch die Ausbildungsabteilung und einen Außenbereich der Betriebskantine.

Patrick Diederich, Geschäftsführer der DMG MORI Ultrasonic Lasertec GmbH, erklärte, dass die zusätzliche Kapazität dazu beitrage, die künftig starke Nachfrage zu bewältigen und die Voraussetzungen für technologische Innovationen und weiteres Wachstum zu schaffen. Dr.-Ing. Masahiko Mori, Vorstandsvorsitzender der DMG MORI Group, nahm zusammen mit anderen Führungskräften an der Eröffnungsfeier teil. Zu den Gästen zählten auch Kunden, Partner sowie Vertreter aus Politik und der lokalen Gemeinschaft.
Simone Schneider, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima des Landes Rheinland-Pfalz, betonte in ihrer Rede, dass zukünftige Technologien zukünftige Werkzeugmaschinen benötigen und DMG MORI dabei starke Innovationskraft zeige.
Die Erweiterung zielt darauf ab, die Forschung & Entwicklung zu stärken und Kunden Lösungen für anspruchsvolle Bearbeitungsaufgaben zu bieten. Das Werk in Stipshausen ist seit langem auf die Ultraschallbearbeitungstechnologie spezialisiert und produziert 5-Achs-Bearbeitungszentren mit Ultraschalltechnik, die in den Bereichen Halbleiter, Optik, Medizintechnik und Luft- und Raumfahrt eingesetzt werden. Durch die hochfrequente Ultraschalltechnologie können in diesem Werk komplexe Geometrien aus harten, spröden und schwer zerspanbaren Werkstoffen effizient bearbeitet werden. Dank Prozessintegration und Automatisierungslösungen lassen sich komplexe Fertigungsprozesse flexibel anwenden.
Die Eröffnungsfeier am 10. Juni 2026 läutete die „Tage der offenen Tür für die Ultraschalltechnologie“ ein, die bis zum 12. Juni andauerten. In dieser Zeit demonstrierte DMG MORI die Flexibilität der ultraschallunterstützten Bearbeitung harter und spröder Werkstoffe. Fünf Maschinen wurden im Werk präsentiert, darunter die ULTRASONIC 80 Precision, die ihre Weltpremiere feierte. Wichtige Kunden wie ASML, die Ernst-Abbe-Hochschule Jena und die Herbert Stephan KG hielten während der Tage der offenen Tür Hauptvorträge.
Die ULTRASONIC 80 Precision ermöglicht durch die Überlagerung von Hochfrequenzschwingungen mit der rotierenden Bewegung des Werkzeugs die Präzisionsbearbeitung harter und spröder Werkstoffe bei reduzierten Schnittkräften. Die Maschine verfügt über ein hochsteifes Konstruktionsdesign und ein intelligentes Kühlsystem und erreicht eine Positioniergenauigkeit von bis zu 5 µm. Darüber hinaus können auf derselben Maschine 5-Achs-Fräsen und Außenrundschleifen durchgeführt werden, was dem Konzept der Prozessintegration im Wandel der Fertigung entspricht.

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