Simbabwe wirbt auf der Africa Mining Week für 12-Milliarden-Dollar-Bergbauplan
2026-06-27 12:02
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de.wedoany.com-Bericht: Simbabwe wird auf der im Oktober stattfindenden Africa Mining Week (AMW) sein Bergbauinvestitionsumfeld bewerben, um globales Kapital anzuziehen und das Ziel zu erreichen, bis 2030 eine Bergbauindustrie im Wert von 12 Milliarden US-Dollar aufzubauen.

Simbabwe hat sich in den letzten Jahren verstärkt um ausländische Investitionen bemüht. Die unter der Regierung des ehemaligen Präsidenten Robert Mugabe erlassenen Indigenisierungsgesetze (Indigenization laws) hatten ausländischen Unternehmen untersagt, Mehrheitsbeteiligungen an Bergbauunternehmen zu halten. Nach dem Putsch von 2017 hob die neue Regierung unter Emmerson Mnangagwa diese Regelung auf. Seitdem hat das Land mehrfach Reformen durchgeführt, um den Zufluss ausländischen Kapitals wiederzubeleben.

Auf der diesjährigen AMW wird Simbabwe im Rahmen einer speziellen Länderfokus-Veranstaltung auftreten, an der Vertreter des Bergbauministeriums, der Bergbaukammer und großer Bergbauunternehmen teilnehmen. Simbabwe verfügt über mehr als 60 bekannte Mineralien, darunter Gold, Lithium, Platingruppenmetalle, Chrom, Kohle und Seltene Erden. Im Mai 2026 senkte das Land die Gebühren für wichtige Bergbaulizenzen und Exportgenehmigungen, um die Kosten für Investoren zu senken. Diese Reformen haben den Übergang zur Lithiumverarbeitung vorangetrieben; Huayou Cobalt exportierte nach der Aktualisierung der Quoten erstmals Lithiumsulfat.

Die AMW-Fokusveranstaltung findet vom 14. bis 16. Oktober in Kapstadt (Cape Town) statt. Simbabwe reformiert derzeit seine Bergbauvorschriften und gestaltet die politische Landschaft um. Am 24. Juni 2026 verabschiedete der Senat ein Gesetz, das die Präsidentschaftswahlen verschiebt und das Wahlsystem reformiert. Für Investoren bietet diese Veranstaltung ein Fenster zur Beobachtung des Wandels in der Regierungsführung; ob das 12-Milliarden-Dollar-Bergbauziel erreicht werden kann, bleibt abzuwarten.

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