Präsident des Weltbergbaukongresses in Peru bezeichnet Chile als Verbündeten und schlägt neues Kupferdreieck vor
2026-06-28 09:59
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de.wedoany.com-Bericht: Der Weltbergbaukongress (World Mining Congress) ist in Lima, Peru, zu Ende gegangen. Die dreitägigen technischen Aktivitäten und Plenarsitzungen zogen über 3.000 Teilnehmer aus fast 50 Ländern an. Die Veranstalter erklärten, der Kongress habe die Erwartungen erfüllt und Lima als Diskussionszentrum für wichtige globale Bergbauthemen gefestigt.

Abraham Chahuán, Präsident des Weltbergbaukongresses 2026, betonte im Gespräch mit MINERÍA CHILENA, dass der Ideenaustausch und die Kooperationsperspektiven wichtige Ergebnisse des Kongresses seien. Er gab bekannt, dass die Austragungsorte der nächsten drei Weltkongresse feststünden; der nächste finde 2028 in China statt. Chahuán erklärte, dass der Kongress nach 52 Jahren wieder in Peru stattfinde und eine bedeutende Gelegenheit sei, Perus Bergbauprojekte, technische Fähigkeiten und Talente zu präsentieren. Er bezeichnete Chile als Verbündeten Perus; beide Länder verfügten über fast 50 % der weltweiten Kupferreserven, wobei Chile der größte Produzent sei. In Verbindung mit der Energiewende, der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz bestehe ein enormes Potenzial für gemeinsame Entwicklung.

Im Gespräch über die Zusammenarbeit im südamerikanischen Bergbau brachte Chahuán das Konzept eines „neuen Kupferdreiecks“ ins Spiel. Er ist der Ansicht, dass Chile, Peru und Argentinien ein Entwicklungszentrum bilden würden, wobei Chile dieses Dreieck anführe. Er erwähnte, dass er selbst für Kupferprojekte in Argentinien verantwortlich gewesen sei, darunter das Vicuña-Projekt sowie Projekte von Glencore. Er wies darauf hin, dass die Bergbauerfahrungen Chiles und Perus Argentinien unterstützen könnten; Argentinien müsse noch Erfahrungen im großen Bergbaubetrieb entwickeln. Die Region habe Potenzial für eine kooperative Erschließung und könne durch die Qualität ihrer Ressourcen und ihre Fähigkeiten einen Wettbewerbsvorteil erlangen, um die zukünftige Marktnachfrage zu decken.

Chahuán erklärte ferner, dass während des Kongresses zahlreiche technische Vorträge und Diskussionen stattgefunden hätten. Die Teilnehmer seien sich einig gewesen, dass die zukünftige Nachfrage stark sein werde und alle Seiten gemeinsam handeln müssten. Der Kongress hoffe, bei seinem Abschluss mindestens zwei bis drei konkrete Vereinbarungen zu erzielen, die weiterverfolgt werden könnten. Hinsichtlich der Beziehung zwischen Bergbau und Gemeinden ist Chahuán der Ansicht, dass die Branche ihr Image durch sauberere Technologien und strengere Gesetze schrittweise verbessere. Er betonte, dass die Zusammenarbeit mit den Gemeinden ein Katalysator für deren eigene Entwicklung sein sollte. Der Bergbau könne die staatlichen Aufgaben nicht ersetzen, aber er könne den Gemeinden helfen, die Vorteile des Bergbaus zu verstehen und daran teilzuhaben. Auf die Frage nach einer erneuten Ausrichtung des Kongresses in Peru antwortete Chahuán, er hoffe, dass der Zeitraum verkürzt werden könne; dies erfordere eine frühzeitige Antragstellung in Zusammenarbeit mit dem International Organizing Committee (IOC). Er halte es für sehr geeignet, Veranstaltungen in Ländern mit enormem Bergbaupotenzial wie Peru und Chile durchzuführen. Chahuán ermutigte Neueinsteiger, in die Bergbaubranche einzusteigen; diese Branche biete Vorteile und Nutzen, die es wert seien, näher kennengelernt zu werden.

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